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Stromausfall? Kai Wegner spielt lieber Tennis – schließlich braucht auch ein Bürgermeister mal ’ne Pause

Während 100.000 Berliner*innen bibbernd im Dunkeln sitzen, Kühlschränke streiken und Taschenlampen heißlaufen, gönnt sich Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner eine gepflegte Stunde Tennis. Schließlich war es nur der schlimmste Stromausfall seit 1945 – also bitte, ein bisschen Bewegung muss sein!

Wie der CDU-Politiker dem Sender Welt TV mitteilte, habe er sich „den Kopf freispielen“ wollen. Zwischen 13 und 14 Uhr sei er auf dem Platz gewesen – natürlich mit lautgestelltem Handy, versteht sich. Schließlich kann man ja auch mit Schweißhand am Schläger noch Krisen koordinieren, oder?

Und wer braucht schon physische Präsenz im Krisengebiet, wenn man auch emotional dabei sein kann? Wegner erklärte, er sei ansonsten den ganzen Tag im heimischen Büro eingeschlossen gewesen. Also nicht ganz Tennisurlaub, eher Work-Tennis-Balance.

Die Opposition? Natürlich völlig humorlos. SPD-Kandidat Steffen Krach zeigte sich empört, Linken-Chef Schirmer zweifelte offen an Wegners Eignung für den Job, die Grünen waren – man ahnt es – „fassungslos“. FDP und AfD riefen gleich zum Rücktritt auf. Als hätten sie noch nie in ihrer politischen Karriere mal kurz das Handy ans Ohr gehalten und gleichzeitig auf einen Return gewartet.

Doch Wegner bleibt cool. „Ich glaube, die Berlinerinnen und Berliner sind heute erst mal froh, dass der Strom wieder da ist“, sagte er. Sicher. Und bestimmt denken sich viele: „Mensch, wenn der Bürgermeister dabei noch seinen Aufschlag trainiert hat – doppelt beeindruckend!“

Ein echter Vollprofi eben: Koordinieren, telefonieren, Regieren – alles im Schweißband-Modus. Multitasking auf Weltklasse-Niveau. Wäre das Stromnetz so stabil wie Wegners Vorhand, hätten wir gar kein Problem.

Man könnte fast meinen, der Stromausfall sei nur eine lästige Störung seines Terminkalenders gewesen. Zum Glück hat Berlin nun wieder Licht – und die Opposition ein neues Lieblingsthema.

In der Zwischenzeit könnte sich Wegner vielleicht für die nächsten Krisen ein paar bequeme Tennisschuhe ins Rathaus legen. Man weiß ja nie, wann der nächste Stromausfall kommt. Oder die nächste Pressekonferenz.

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