Dark Mode Light Mode
Abo-Falle: Kosten nach Gratis-Probe
FMA schaltet Strafverfolgungsbehörden ein: Ermittlungen gegen mutmaßlichen Krypto-Anbieter „Cifrenit Pro“
Insolvenzantrag der K-PLUS Verwaltungs GmbH mangels Masse abgewiesen und Sicherungsmaßnahmen aufgehoben

FMA schaltet Strafverfolgungsbehörden ein: Ermittlungen gegen mutmaßlichen Krypto-Anbieter „Cifrenit Pro“

Peggy_Marco (CC0), Pixabay

Die Finanzmarktaufsicht Österreich (FMA) warnt eindringlich vor dem Unternehmen „Cifrenit Pro“, das mit angeblichem Sitz in Wien auftritt und über die Websites www.cifrenitpro.com sowie www.cifrenit.at für Investitionen im Bereich Krypto-Assets wirbt. Nach Klarstellung der Aufsichtsbehörde steht das Unternehmen nicht unter der Aufsicht der FMA und verfügt über keinerlei Konzession oder Zulassung, um in Österreich erlaubnispflichtige Finanz- oder Krypto-Dienstleistungen anzubieten.

Keine Bewilligung – kein Anlegerschutz

Die FMA stellt unmissverständlich klar, dass Cifrenit Pro nicht berechtigt ist, Dienstleistungen im Zusammenhang mit Investitionen in Krypto-Assets zu erbringen. Damit unterliegt das Unternehmen weder den gesetzlichen Transparenz-, Organisations- noch Kapitalanforderungen, die für beaufsichtigte Anbieter gelten. Für Anlegerinnen und Anleger bedeutet dies ein erhebliches Risiko, da kein aufsichtsrechtlicher Schutz besteht.

Strafanzeige wegen des Geschäftsmodells

Besonders brisant: Die FMA hat eine Strafanzeige gegen Cifrenit Pro und das von dem Unternehmen beworbene Geschäftsmodell bei den zuständigen Strafverfolgungsbehörden eingebracht. Dieser Schritt unterstreicht die Ernsthaftigkeit der Bedenken und signalisiert, dass die Aufsicht Anhaltspunkte sieht, die eine strafrechtliche Prüfung erforderlich machen.

Warnung vor Krypto-Angeboten ohne Zulassung

Der Fall reiht sich in eine wachsende Zahl von Warnhinweisen ein, mit denen die FMA vor unregulierten Krypto-Angeboten warnt. Gerade im digitalen Umfeld können professionell gestaltete Websites und vermeintliche Standorte im Inland einen falschen Eindruck von Seriosität vermitteln. Entscheidend ist jedoch allein, ob ein Anbieter in der Unternehmensdatenbank der FMA als zugelassen oder registriert aufscheint.

Appell an Anleger:innen

Die FMA rät dringend, keine Geschäfte mit Anbietern einzugehen, die ohne behördliche Erlaubnis auftreten. Vor jeder Investition sollte geprüft werden, ob eine gültige Konzession oder Zulassung vorliegt. Wer bereits Kontakt hatte oder investiert hat, sollte besondere Vorsicht walten lassen und gegebenenfalls fachkundigen Rat einholen.

Fazit: Mit der Einbringung einer Strafanzeige setzt die FMA ein klares Zeichen: Unerlaubte Krypto-Geschäftsmodelle werden nicht toleriert. Für Anleger:innen gilt mehr denn je, Angebote kritisch zu prüfen – denn Regulierung ist der entscheidende Maßstab für Sicherheit im Finanzmarkt.

 

Hier die Original-FMA-Österreich-Mitteilung:

Die Finanzmarktaufsicht Österreich (FMA) macht darauf aufmerksam, dass das Unternehmen „Cifrenit Pro“ mit angeblichem Sitz in Wien und den Websites www.cifrenitpro.com Link zu externer Seite. Öffnet in neuem Fenster. und www.cifrenit.at Link zu externer Seite. Öffnet in neuem Fenster. nicht von FMA beaufsichtigt wird. Cifrenit Pro verfügt vor allem über keine Konzession bzw. Zulassung der FMA zur Erbringung von erlaubnispflichtigen Dienstleistungen in Zusammenhang mit der Investition Krypto-Assets.

Weiters wird darauf hingewiesen, dass die FMA eine Strafanzeige betreffend „Cifrenit Pro“ und des von Ihr beworbenen Geschäftsmodells bei den Strafverfolgungsbehörden eingebracht hat.

Kommentar hinzufügen Kommentar hinzufügen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Previous Post

Abo-Falle: Kosten nach Gratis-Probe

Next Post

Insolvenzantrag der K-PLUS Verwaltungs GmbH mangels Masse abgewiesen und Sicherungsmaßnahmen aufgehoben