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Tödlicher Irrtum auf dem Standstreifen: Autofahrer stirbt nach Folgeunfall auf der A5

NoName_13 (CC0), Pixabay

Ein Verkehrsunfall auf der Autobahn A5 bei Achern endete am Donnerstagabend tragisch. Ein 49-jähriger Mercedes-Fahrer kam ums Leben, nachdem er nach einem Auffahrunfall sein Fahrzeug verlassen hatte und auf der Fahrbahn von einem weiteren Auto erfasst wurde.

Nach ersten Erkenntnissen war der Mann gegen 17.30 Uhr zwischen den Anschlussstellen Appenweier und Achern in Fahrtrichtung Karlsruhe unterwegs, als er nach einem Überholmanöver stark abbremste. Ein nachfolgender Sattelzug konnte nicht mehr rechtzeitig reagieren und prallte in das Heck des Mercedes. Der Aufprall war heftig, doch zunächst schien der Unfall glimpflich auszugehen.

Der Mercedes-Fahrer lenkte sein beschädigtes Fahrzeug auf den Standstreifen und hielt an. Kurz darauf stieg er aus – offenbar, um den Schaden zu begutachten. In der Dunkelheit und im dichten Feiertagsverkehr betrat er dabei den Bereich der Fahrbahn. Vermutlich übersah er die Fahrbahnmarkierung oder unterschätzte die Gefahr der Situation.

Ein herannahender Renault erfasste den Mann frontal. Trotz sofortiger Hilfe und Reanimationsversuchen kam für den 49-Jährigen jede Hilfe zu spät – er starb noch an der Unfallstelle. Der Fahrer des Renault sowie der Lkw-Fahrer erlitten einen Schock.

Die Autobahn musste für mehrere Stunden gesperrt werden. Die Polizei ermittelt nun zum genauen Ablauf des Geschehens und mahnt eindringlich, nach Unfällen auf Autobahnen äußerste Vorsicht walten zu lassen und das Fahrzeug nur dann zu verlassen, wenn dies unbedingt erforderlich und sicher möglich ist.

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