Die Einladung zur Gesellschafterversammlung der V+ GmbH & Co. Fonds 1 KG i.L. am 2. Januar 2026 um 9:00 Uhr liest sich wie ein Hohn für Tausende Anleger, die seit beinahe zehn Jahren auf eine transparente und zügige Abwicklung der Fonds hoffen – vergeblich.
Während sich Deutschland noch im Neujahrskater befindet und viele Anleger im Urlaub sind, setzt der Fondsliquidator Hans-Jürgen Brunner auf maximale Unauffälligkeit. Ein Schelm, wer dahinter eine bewusste Strategie vermutet: möglichst geringe Beteiligung, möglichst wenig Widerstand.
Zehn Jahre Liquidation – und kein Ende in Sicht
Was ursprünglich als geordnete Abwicklung gedacht war, hat sich längst zu einem teuren Verwalter-Biotop ohne Exitstrategie entwickelt. Jährliche Verwaltungskosten von mehreren Hunderttausend Euro, kaum Rückflüsse, aber stets neue Berichte mit roten Zahlen – das ist die Realität der Anleger.
Im Geschäftsjahr 2024 verbuchte der Fonds ein Minus von fast 400.000 Euro, bei Einnahmen von gerade einmal 388.000 Euro. Allein die Verwaltungsvergütung betrug satte 436.000 Euro. Und das für einen Fonds, dessen Aufgabe sich längst auf das passive Ausharren beschränkt. Hier wird nicht mehr investiert – hier wird kassiert.
Transparenz? Fehlanzeige. Abschluss? Unerwünscht. Verantwortung? Offenbar nicht vorgesehen.
Die Einladung zur Gesellschafterversammlung enthält weder eine klare Liquidationsstrategie noch ein konkretes Enddatum. Der Liquidator schweigt beharrlich zu den drängenden Fragen der Investoren, weigert sich offensichtlich, Verantwortung zu übernehmen – und lässt sich trotzdem Jahr für Jahr entlasten.
Dieses Verhalten empfinden viele Anleger nicht mehr nur als Inkompetenz, sondern als systematische Ausbeutung.
Herr Brunner, beantworten Sie endlich die entscheidenden Fragen:
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Gibt es eine konkrete, terminierte Strategie zur Beendigung der Liquidation – ja oder nein?
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Wenn nein: Aus welchem Interesse wird diese Situation künstlich verlängert?
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Wie rechtfertigen Sie über Jahre hinweg Verwaltungskosten in sechsstelliger Höhe – bei null Mehrwert für Anleger?
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Wer profitiert von der in die Länge gezogenen Liquidation – außer Ihnen und Ihren Dienstleistern?
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Warum wurde die Versammlung strategisch auf den 2. Januar gelegt, wenn klar ist, dass viele Anleger verhindert sind?
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Haben Sie den Anstand, auf Ihre Entlastung zu verzichten, bis endlich Antworten vorliegen?
Der Geduldsfaden ist gerissen – Anleger prüfen rechtliche Schritte
Sollten auch bei dieser Versammlung erneut keine klaren Antworten und verbindlichen Zusagen geliefert werden, drohen rechtliche Schritte, Anrufung der BaFin sowie die Einschaltung von Wirtschaftsprüfern und Strafverfolgungsbehörden.
Die Zeit des Schweigens ist vorbei. Wer Anleger zehn Jahre lang hinzuhalten versucht, muss mit Gegenwind rechnen.
Anleger sollten handeln – jetzt!
Nutzen Sie Ihr Stimmrecht, benennen Sie Vertreter oder fordern Sie Einsicht. Wer schweigt, zahlt weiter. Wer sich wehrt, kann den Spuk beenden.