Unter dem Aktenzeichen 36s IN 8004/24 hat das Amtsgericht Charlottenburg eine weitreichende Entscheidung im Insolvenzverfahren über das Vermögen der STC Security Berlin GmbH & Co. KG getroffen. Das Unternehmen, einst mit Sitz in Berlin und vertreten durch die STC Security Verwaltungs GmbH, befand sich bereits unter gerichtlicher Überwachung. Der damalige Geschäftsführer Alexander Kelm gilt derzeit als unbekannten Aufenthalts, was die Lage zusätzlich erschwerte.
Am 1. Dezember 2025 stellte das Insolvenzgericht die zuvor angeordneten Sicherungsmaßnahmen nach § 21 Insolvenzordnung außer Kraft. Diese Maßnahmen dienen üblicherweise dazu, bei wirtschaftlich gefährdeten Unternehmen Vermögensverschiebungen zu verhindern, Gläubiger zu schützen und die Prüfung der Insolvenzlage zu sichern.
Mit der Aufhebung dieser Vorgaben signalisiert das Gericht, dass eine gesonderte Überwachung der Vermögensverhältnisse nicht länger erforderlich ist – ein Schritt, der häufig entweder auf eine Erledigung der Verfahrensziele oder auf eine Änderung der Insolvenzlage hinweist.
Damit tritt das Verfahren in eine neue Phase, deren weitere Entwicklung nun ohne die zuvor verhängten Beschränkungen erfolgt.