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Vorläufige Insolvenzverwaltung über die Govecs AG angeordnet

Mohamed_hassan (CC0), Pixabay

Im Verfahren 1542 IN 4079/25 hat das Amtsgericht München einen bedeutenden Schritt im Insolvenzeröffnungsverfahren über das Vermögen der Govecs AG eingeleitet. Das in München ansässige Unternehmen, im Handelsregister unter HRB 242887 geführt und vertreten durch Geschäftsführer Thomas Grübel, hat einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das eigene Vermögen gestellt.

Am 24. November 2025 um 10:00 Uhr ordnete das Gericht die vorläufige Insolvenzverwaltung an. Damit reagierte die Kammer auf die Notwendigkeit, das Vermögen der Gesellschaft vor weiteren nachteiligen Entwicklungen zu schützen. Die Maßnahme stellt sicher, dass keine unkontrollierten Vermögensverschiebungen erfolgen können, während die wirtschaftliche Lage weiter geprüft wird.

Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde der renommierte Insolvenzrechtler Dr. Michael Jaffé aus München bestellt. Ihm obliegt es ab sofort, die finanzielle Situation der Govecs AG zu überwachen, das Vermögen zu sichern und mögliche Fortführungsstrategien oder Maßnahmen zur geordneten Abwicklung vorzubereiten.

Die Gesellschaft selbst darf über ihr Vermögen nur noch eingeschränkt verfügen. Sämtliche Verfügungen bedürfen der Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters. Dies betrifft ausdrücklich auch das Einziehen offener Forderungen, wodurch verhindert werden soll, dass Gelder an der Insolvenzmasse vorbeifließen.

Mit der Anordnung der vorläufigen Insolvenzverwaltung tritt die Govecs AG in eine entscheidende Phase ihres Insolvenzverfahrens ein. Ob eine Sanierung möglich ist oder ein reguläres Insolvenzverfahren eröffnet wird, hängt nun maßgeblich von den Feststellungen des vorläufigen Insolvenzverwalters ab.

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