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Tragödie am Aoraki: Zwei Kletterer sterben am höchsten Berg Neuseelands – Rettungsteams im nächtlichen Großeinsatz

kyasarin (CC0), Pixabay

Am Aoraki/Mount Cook, dem mit rund 3.700 Metern höchsten Berg Neuseelands, hat sich ein schweres Bergdrama ereignet. Zwei Alpinisten kamen dabei ums Leben, wie die neuseeländische Polizei mitteilte. Am späten Montagabend hatten Rettungskräfte einen Notruf erhalten: Eine vierköpfige Klettergruppe auf der Westseite des Berges befand sich in einer akuten Notlage und benötigte dringend Hilfe.

Nächtliche Rettungsaktion – zwei Überlebende per Hubschrauber geborgen

Die Rettungsteams waren unmittelbar nach dem Alarm im Einsatz. Zwei der Bergsteiger konnten noch in der Nacht lokalisiert und unverletzt per Hubschrauber ausgeflogen werden. Laut Polizei standen sie unter großem Schock, waren aber körperlich unversehrt.

Zwei Vermisste – Suche zunächst erfolglos

Von den beiden übrigen Mitgliedern der Gruppe fehlte zunächst jede Spur. Die Suche gestaltete sich aufgrund der Dunkelheit, der steilen Westhänge und der winterlichen Bedingungen äußerst schwierig. Erst am Morgen gelang es den Einsatzkräften, die Leichen der Vermissten aufzufinden.

Leichenbergung am Morgen abgeschlossen

Polizeisprecherin Vicki Walker bestätigte, dass die beiden tödlich verunglückten Alpinisten später geborgen wurden. Zu den genauen Umständen des Unglücks machte die Polizei zunächst keine Angaben. In den kommenden Tagen sollen die Bergrettung und Ermittler die Unfallstelle erneut untersuchen und die Abläufe rekonstruieren.

Aoraki gilt als technisch anspruchsvoll

Der Aoraki/Mount Cook ist bei Bergsteigern äußerst beliebt, gilt jedoch als eine der herausforderndsten Bergregionen des Landes. Die Westseite des Gipfels ist besonders steil und von Gletscherspalten und instabilen Schneefeldern geprägt. Unwetter, plötzlich aufziehende Wolken und Lawinengefahr erschweren Rettungen zusätzlich.

Hintergrund: Immer wieder Unfälle am höchsten Berg Neuseelands

Der Aoraki ist seit Jahrzehnten ein Magnet für internationale und lokale Bergsteiger – aber auch einer der gefährlichsten Berge des Landes. Immer wieder kommt es zu tödlichen Unfällen, häufig ausgelöst durch abrutschende Eisplatten, plötzliche Wetterstürze oder Abstürze im felsigen Gelände.

Fazit

Die westliche Seite des Aoraki hat erneut ihre Gefährlichkeit gezeigt. Während zwei Alpinisten gerettet werden konnten, endete die Tour für zwei weitere tragisch. Die Polizei will nun klären, was zu dem Unglück geführt hat und ob Wetter, Materialversagen oder ein Fehltritt die Ursache war.

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