Im Insolvenzeröffnungsverfahren über das Vermögen der Familie Aliqki Verwaltungsgesellschaft mbH hat das Amtsgericht Hamburg unter dem Aktenzeichen 67b IN 6/24 einen bedeutsamen Schritt vollzogen. Die im Handelsregister unter HRB 178127 eingetragene Gesellschaft, deren Geschäftstätigkeit den Erwerb, das Halten und die Verwaltung von Beteiligungen sowie zentrale Management- und Organisationsleistungen umfasst, wurde bislang durch Sicherungsmaßnahmen geschützt, die bereits am 12. März 2024 angeordnet worden waren.
Die Gesellschaft, vormals ansässig in der Wandsbeker Chaussee 212 in Hamburg und vertreten durch Geschäftsführer Hamza Aksoy, stand seitdem unter gerichtlicher Kontrolle, um ihr Vermögen vor nachteiligen Veränderungen zu bewahren und die Voraussetzungen für eine mögliche Verfahrenseröffnung zu klären.
Mit Beschluss vom 24. November 2025 hat das Amtsgericht Hamburg diese Sicherungsmaßnahmen nun aufgehoben. Die Gründe hierfür wurden im veröffentlichten Kurzbeschluss nicht ausgeführt, jedoch deutet die Aufhebung üblicherweise darauf hin, dass eine Fortführung der zuvor angeordneten Eingriffe entweder nicht mehr erforderlich oder das Verfahren in eine neue Phase eingetreten ist.
Die Entscheidung markiert damit einen entscheidenden Punkt im Ablauf des Insolvenzeröffnungsverfahrens und beendet die gerichtliche Beschränkung, unter der die Gesellschaft seit über eineinhalb Jahren stand.