Der Lebensmittelkonzern Mondelez International warnt derzeit vor mehreren exakt eingrenzbaren Produktionschargen der Milka-Tafelschokolade in der Sorte Caramel. Betroffen sind ausschließlich die 100-Gramm-Tafeln mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 20., 21., 26. und 27. Februar 2026. Die Verpackungen tragen die Produktionscodes OSV1252132, OSV1252133, OSV1252141, OSV1252223, OSV1252231, OSV1252232 und OSV1252233.
Das Unternehmen weist darauf hin, dass in seltenen Fällen deutlich erkennbare Plastikfremdkörper in den betroffenen Tafeln enthalten sein könnten. Auch wenn bislang nur wenige Fälle bekannt sind, erfolgt der Rückruf aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes. Fremdkörper in Lebensmitteln gelten grundsätzlich als ernstzunehmende Gefahr, da sie zu Verletzungen im Mund- und Rachenraum führen oder im schlimmsten Fall eine Erstickung verursachen können. Verbraucherinnen und Verbraucher sollten daher keinesfalls Produkte aus den genannten Chargen verzehren. Bei gesundheitlichen Beschwerden oder Verletzungen wird dringend empfohlen, ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Die betroffenen Schokoladentafeln wurden bundesweit vertrieben und sind nach aktuellem Stand in nahezu allen Bundesländern im Umlauf, darunter Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, das Saarland, Baden-Württemberg und Bayern. Die Behörden raten dazu, verdächtige Ware unmittelbar aus dem Haushalt zu entfernen und nicht weiterzugeben.
Mondelez International erläutert in seiner offiziellen Mitteilung, dass die betroffenen Produktionslinien bereits überprüft wurden und entsprechende Maßnahmen zur Sicherung künftiger Chargen eingeleitet sind. Für Rückfragen steht der Verbraucherservice des Unternehmens per E-Mail zur Verfügung. Zudem ist eine Pressemitteilung veröffentlicht worden, die die Hintergründe des Rückrufs detailliert darlegt.
Erstellt wurde die Warnmeldung in Bremen; die Erstveröffentlichung erfolgte am 21. November 2025. Ebenfalls am Veröffentlichungstag wurde die Übersicht der betroffenen Bundesländer aktualisiert, nachdem zusätzliche Regionen identifiziert wurden.
Hier die Originalmeldung:
Mondelez Deutschland Services GMBH & CO. KG
Konsul-Smidt-Straße 21
28217 Bremen
Fremdkörper in Lebensmitteln können eine Verletzungs- und/oder Erstickungsgefahr darstellen. Nehmen Sie entsprechende Lebensmittelrückrufe ernst. Begeben Sie sich bei Verletzungen in ärztliche Behandlung. Beachten Sie bei Fremdkörpern in den Atemwegen und/oder der Speiseröhre die Informationen des Deutschen Roten Kreuz und kontaktieren Sie im Bedarfsfall den Notruf.
Weiterführende Informationen des Deutschen Roten Kreuz: Erste Hilfe bei Fremdkörpern in Luft- oder Speiseröhre
- Berlin
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- Bayern
Informationen des Unternehmens und Kontaktmöglichkeiten
Pressemitteilung des Unternehmens: Pressemitteilung der Firma Mondelez International (PDF, 150KB, Datei ist nicht barrierefrei)
E-Mail-Adresse des Unternehmens: Verbraucherservice@mdlz.com
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Und keine einzige Sorte schmeckt mehr. Richtig schlecht im Geschmack. Übel, traurig das Ganze