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Feuerberg in Alarmbereitschaft: Semeru spuckt weiter Asche und verletzt mehrere Menschen

ELG21 (CC0), Pixabay

Der indonesische Vulkan Semeru auf der Insel Java zeigt erneut, wie unberechenbar und gefährlich er ist. Nur einen Tag nach einer heftigen Eruption, bei der eine bis zu zwei Kilometer hohe Aschesäule in den Himmel schoss, bleibt der Feuerberg alles andere als ruhig. Der Katastrophenschutz meldet, dass der Vulkan weiterhin bedrohlich brodelt – ein deutliches Zeichen, dass weitere Ausbrüche jederzeit möglich sind.

Drei Verletzte durch glühendes Material

Der Ausbruch am Mittwoch verlief dramatisch:
Drei Menschen erlitten schwere Verbrennungen, nachdem sie von glühenden Gesteins- und Ascheteilchen getroffen wurden. Sie mussten umgehend medizinisch behandelt werden.

Besonders gefährlich waren die pyroklastischen Ströme, die sich mit enormer Geschwindigkeit vom Krater lösten und bis zu 14 Kilometer weit in die umliegenden Täler hineinrasten. Diese Mischung aus heißer Lava, Gasen und Asche kann Temperaturen von mehreren Hundert Grad erreichen und alles verbrennen, was ihr in den Weg kommt.

Zerstörung in mehreren Siedlungen

Mehrere Dörfer in der Region sind betroffen. Zahlreiche Häuser wurden von herabregnender Asche und glühenden Gesteinsbrocken beschädigt, teilweise sogar schwer. Dächer stürzten ein, Fenster zerbarsten, und in den Straßen lagen dicke Schichten Vulkanstaub. Viele Bewohner mussten ihre Häuser verlassen und in temporäre Notunterkünfte fliehen.

Wiederkehrende Gefahr

Der Semeru zählt zu den aktivsten Vulkanen Indonesiens. Erst 2021 waren bei einem heftigen Ausbruch mehr als 50 Menschen ums Leben gekommen. Dass er nun erneut Aktivität zeigt, versetzt die Anwohner in große Sorge. Die Behörden haben die Alarmstufe erhöht und warnen eindringlich davor, sich dem Kraterbereich zu nähern.

Experten beobachten den Vulkan rund um die Uhr

Vulkanologen analysieren derzeit seismische Aktivitäten und Gasemissionen, um mögliche weitere Ausbrüche frühzeitig zu erkennen. Der semipermanente Ausstoß von heißer Asche deutet allerdings darauf hin, dass der innere Druck im Vulkan weiter steigt.

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