Der Jahresabschluss 2024 der 190. WestWind Windpark GmbH & Co. KG zeichnet ein äußerst schlichtes und aussagekräftiges Bild: Die Gesellschaft verfügt über keinerlei Vermögenswerte, erzielt keine operativen Erträge und weist lediglich geringe Verwaltungskosten aus, die zu einem kleinen Verlust führen. Damit bestätigt sie das Muster einiger weiterer WestWind-KGs: eine formal bestehende, aber wirtschaftlich inaktive Gesellschaft ohne Windparkbetrieb.
1. Keine Vermögenswerte – kein operativer Betrieb
Die Aktivseite umfasst ausschließlich:
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1.565 Euro nicht durch Vermögenseinlagen gedeckter Verlustanteil der Kommanditisten
Es gibt keine:
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Sachanlagen
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Finanzanlagen
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Forderungen
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Bankguthaben
Damit existiert in dieser Gesellschaft weder ein Windpark noch sonstige wirtschaftliche Substanz. Für Anleger bedeutet das eindeutig:
Diese Gesellschaft ist kein Investitionsobjekt und erzeugt keinerlei Stromerträge.
2. Verlust steigt leicht – typisch für reine Verwaltungsgesellschaften
Der nicht gedeckte Verlustanteil ist von:
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1.212 Euro (2023)
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auf 1.565 Euro (2024)
gestiegen.
Das entspricht einem minimalen Jahresverlust, der nahezu sicher aus folgenden Kosten resultiert:
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Jahresabschluss / Steuerberatung
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Verwaltungsaufwand
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Gebühren (Registergericht, IHK)
Da die Gesellschaft keinerlei Einnahmen hat, werden diese Kosten zwangsläufig den Kommanditisten zugerechnet.
3. Rückstellungen spiegeln die Verluste wider
Die Passivseite besteht ausschließlich aus:
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Rückstellungen in Höhe von 1.565 Euro
Da keine anderen Verbindlichkeiten bestehen, handelt es sich vermutlich um Rückstellungen für:
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ausstehende Rechnungen
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Abschlusskosten
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geringe Restverpflichtungen
Die Rückstellungshöhe ist völlig unkritisch – aber sie zeigt, dass operative Aktivitäten nicht stattfinden.
4. Keine Finanzierung, keine Schulden, aber auch kein Wert
Positiv:
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keine Darlehen
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keine Lieferantenverbindlichkeiten
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keine Verpflichtungen gegenüber Gesellschaftern
Negativ:
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kein Vermögen, das einen Wert darstellen könnte
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keine Einnahmen
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keine Aussicht auf spätere Substanzbildung
Es handelt sich also um eine Gesellschaft ohne finanzielle Risiken – aber auch ohne jegliches Potenzial für Anleger.
5. Einordnung aus Anlegersicht
Diese Bilanz entspricht eindeutig einer:
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Leermantelgesellschaft,
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Projektgesellschaft ohne Umsetzung, oder
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abgewickelten Einheit, die verwaltungstechnisch weitergeführt wird.
Für Investoren ist wichtig zu verstehen:
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Die Gesellschaft besitzt keine Windenergieanlagen
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Sie erzielt keine Umsätze
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Die Beteiligung hätte keinerlei wirtschaftliche Bedeutung
Sie dient lediglich der internen Konzernstruktur oder historischen Projektierung, nicht dem operativen Windparkbetrieb.
Fazit aus Anlegersicht
Die 190. WestWind Windpark GmbH & Co. KG ist bilanziell und wirtschaftlich nahezu bedeutungslos. Sie hat:
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keine Vermögenswerte
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keine Erträge
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geringe, jährlich wiederkehrende Verwaltungskosten
Damit stellt sie kein aktives Investment dar, sondern lediglich eine formal bestehende Gesellschaft, die weder Chancen noch Risiken in relevanter Höhe bietet.
Kurz gesagt:
Eine rechtliche Hülle – kein Windpark, kein Investmentwert.