Die ReformKontor GmbH & Co. KG mit Sitz in Zarrentin hat einen umfassenden Rückruf für mehrere Chargen ihrer Bio-Maulbeeren gestartet. Betroffen sind sowohl die 150-Gramm- als auch die 500-Gramm-Packungen, die bundesweit über Reformhäuser vertrieben wurden.
Grund des Rückrufs: Nachweis von Ochratoxin A
Bei einer routinemäßigen Kontrolle wurde in einer Probe getrockneter Bio-Maulbeeren der Schimmelpilzgiftstoff Ochratoxin A nachgewiesen. Dieser zählt zu den sogenannten Mykotoxinen, die von bestimmten Schimmelpilzen gebildet werden. Bereits in geringen Mengen kann Ochratoxin A gesundheitsschädlich wirken, insbesondere für Niere und Leber. Langfristige Belastungen können zudem ein erhöhtes Krebsrisiko mit sich bringen.
Betroffene Produkte im Überblick:
150 Gramm-Packung (Art. 189)
- MHD 13.05.2026 – Charge: 111396
- MHD 19.07.2026 – Charge: 112145
500 Gramm-Packung (Art. 772)
- MHD 12.05.2026 – Charge: 111384
- MHD 19.07.2026 – Charge: 112144
Vertriebswege und betroffene Regionen
Die betroffenen Produkte wurden deutschlandweit in Reformhäusern vertrieben, unter anderem in folgenden Bundesländern:
- Baden-Württemberg
- Bayern
- Berlin
- Brandenburg
- Bremen
- Hamburg
- Hessen
- Mecklenburg-Vorpommern
- Niedersachsen
- Nordrhein-Westfalen
- Rheinland-Pfalz
- Saarland
- Sachsen
- Sachsen-Anhalt
- Schleswig-Holstein
- Thüringen
Empfehlung an Verbraucherinnen und Verbraucher
Verbraucher, die im Besitz einer Packung mit den genannten Mindesthaltbarkeitsdaten und Chargennummern sind, werden dringend gebeten, das Produkt nicht zu verzehren. Eine Rückgabe ist in allen Reformhäusern auch ohne Kassenbon möglich. Der Kaufpreis wird selbstverständlich erstattet.
Wer die betroffenen Maulbeeren bereits verzehrt hat und ungewöhnliche Beschwerden verspürt, sollte ärztlichen Rat einholen. Besonders empfindliche Personen, etwa Kinder, Schwangere oder Menschen mit Vorerkrankungen, sollten wachsam sein.
Kontakt zum Hersteller
ReformKontor GmbH & Co. KG
Ernst-Litfaß-Straße 16
19246 Zarrentin
www.reformkontor.de
Die ReformKontor GmbH & Co. KG arbeitet nach eigenen Angaben mit Hochdruck daran, den Vorfall aufzuklären und mögliche Ursachen in der Lieferkette zu identifizieren. Der Schutz der Verbraucher stehe dabei an oberster Stelle.