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Seltene Einigkeit in Washington: Biden und Clinton loben Trump für Waffenruhe im Gaza-Krieg

niekverlaan (CC0), Pixabay

In einer ungewöhnlichen Geste parteiübergreifender Anerkennung haben die ehemaligen demokratischen US-Präsidenten Joe Biden und Bill Clinton ihren republikanischen Nachfolger Donald Trump öffentlich gelobt. Beide würdigten dessen Rolle bei der Erzwingung einer Waffenruhe im Gaza-Krieg, die nach wochenlangen Verhandlungen zustande gekommen ist.

„Ich lobe Präsident Trump und sein Team für ihre Arbeit, mit der sie ein neues Waffenruhe-Abkommen über die Ziellinie gebracht haben“, schrieb Biden auf der Plattform X (ehemals Twitter). Das Abkommen, das offenbar unter Vermittlung mehrerer arabischer Staaten und der US-Regierung geschlossen wurde, soll eine weitere Eskalation im Nahen Osten verhindern und humanitäre Hilfe für die Zivilbevölkerung in Gaza ermöglichen.

Auch Bill Clinton äußerte sich zustimmend: „Ich anerkenne die diplomatischen Bemühungen von Präsident Trump, die zu dieser Waffenruhe geführt haben. Jetzt müssen Israel und die Hamas diesen fragilen Moment nutzen, um ihn in dauerhaften Frieden zu verwandeln.“

Die Anerkennung von Biden und Clinton ist bemerkenswert, da beide in der Vergangenheit zu den lautesten Kritikern Trumps gehörten – insbesondere im Hinblick auf dessen Außenpolitik. Dass sie ihm nun öffentlich Respekt zollen, zeigt die Bedeutung des diplomatischen Erfolgs, aber auch den Wunsch, ein Signal nationaler Geschlossenheit zu senden.

Nach Medienberichten war das Abkommen das Ergebnis intensiver Verhandlungen hinter den Kulissen, bei denen die USA, Katar und Ägypten eine zentrale Vermittlerrolle spielten. Die Waffenruhe soll zunächst für mehrere Wochen gelten und könnte bei Einhaltung verlängert werden.

Internationale Beobachter sehen das Abkommen als wichtigen, aber fragilen Fortschritt. Noch sei unklar, ob beide Seiten die Vereinbarung dauerhaft respektieren werden. Dennoch könnte der Erfolg Trumps in dieser Angelegenheit seine Außenpolitik-Bilanz im beginnenden Wahljahr deutlich aufwerten.

Dass zwei ehemalige demokratische Präsidenten ihm dafür öffentlich danken, ist in der polarisierten politischen Landschaft der USA ein seltenes Zeichen von parteiübergreifender Anerkennung – und unterstreicht, wie entscheidend diplomatische Erfolge im Nahen Osten nach wie vor für die internationale Stabilität sind.

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