Der Warnhinweis der Finanzmarktaufsicht Liechtenstein (FMA) zur TGI AG bestätigt, was sich längst abzeichnet: Wer hier investiert, begibt sich auf gefährliches Terrain. Das Unternehmen wirbt mit Seriosität, großen Goldvorkommen und angeblich namhaften Partnern – doch Belege fehlen.
Warum das riskant ist
Solche Konstrukte funktionieren meist nach demselben Muster: Anleger sollen sich von großen Versprechen blenden lassen. Statt klarer Zahlen und überprüfbarer Fakten gibt es Hochglanzpräsentationen, Fachjargon und die ständige Betonung von Sicherheit und Zukunftschancen. In Wirklichkeit bewegen sich Kunden damit im unregulierten Kapitalmarkt – einem Bereich, in dem keinerlei Aufsicht greift.
Das hat gravierende Folgen:
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Kein Anlegerschutz: Wer Geld verliert, kann sich nicht an Schlichtungsstellen oder Aufsichtsbehörden wenden.
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Unklare Rechtslage: Verträge oder Beteiligungen haben oft keinen juristischen Wert, da sie intransparent oder bewusst schwammig formuliert sind.
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Totalverlust möglich: Statt Rendite erhalten Anleger im schlimmsten Fall gar nichts zurück – das investierte Kapital ist verloren.
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Verschleierung durch Scheingeschäfte: Firmen berufen sich auf vermeintliche Partner oder Vorkommen, die nie nachweisbar sind.
Lehren für Anleger
Die FMA macht klar: Die TGI AG unterliegt keiner Behörde und keiner Zulassung. Wer dennoch investiert, verzichtet bewusst auf jede Absicherung. Und genau das ist der Punkt, an dem Anleger ihr Geld verlieren – nicht durch Pech, sondern weil sie sich auf ein System einlassen, das keinerlei Verbindlichkeit bietet.
Fazit
Große Versprechen, keine Belege, keine Kontrolle: Das Risiko ist enorm, die Gefahr eines Totalverlusts real. Wer sein Geld schützen will, sollte die Finger von der TGI AG und ähnlichen Konstrukten lassen.
Klare Warnung: Anleger laufen hier ins offene Messer.
Hier die Original-Warnung der FMA Liechtenstein:
Warnung: TGI AG
Die Finanzmarktaufsicht (FMA) Liechtenstein weist darauf hin, dass die „TGI AG, Städtle 33, 9490 Vaduz“ über keine aufsichtsrechtliche Bewilligung oder Registrierung der FMA verfügt und daher nicht im offiziellen Register (register.fma-li.li) der FMA aufgeführt ist.
Insbesondere ist es dieser nicht gestattet, bewilligungs- oder registrierungspflichtige Dienstleistungen in Liechtenstein zu erbringen. Sie untersteht nicht der prudentiellen Aufsicht durch die FMA.
Die FMA empfiehlt dringend, bewilligungs- oder registrierungspflichtige Dienstleistungen nur durch Finanzinstitute ausführen zu lassen, die von der FMA oder anderen Aufsichtsbehörden bewilligt sind. Weiterführende Informationen zur Veranlagung in physische Edelmetalle sind in der Hinweismeldung der FMA vom 5. Juli 2024 enthalten:
Zur Information wäre es gut, wenn hier auch aufgeführt wäre, dass die TGI AG ein Goldhändler und kein Finanzdienstleister ist und deshalb keine Bewilligung der FMA bedarf.
Dies wurde schon offiziell bestätigt und dieser Artikel könnte somit nach sorgfältiger Recherche gelöscht werden. Der Titel macht leider schon keinen seriösen Eindruck…
Grüße Julia
Vielleicht solltest Du einfach die Berichterstattung hier genauer verfolgen?
https://verbraucherschutzforum.berlin/2026-01-22/tgi-ag-vaduz-404837/
An der Warnung der Stiftung Warentest vor der TGI hat sich ja nichts geändert:
„Wer Gold über die TGI AG aus Vaduz, Liechtenstein, kauft und erst später liefern lässt, erhält bis zu 4 Prozent Rabatt für jeden Monat. Für die Kunden ist das riskant.“
https://www.test.de/TGI-AG-Vorsicht-vor-Goldkauf-mit-Rabatt-6205443-0/
in dem Artikel steht: Verschleierung durch Scheingeschäfte: Firmen berufen sich auf vermeintliche Partner oder Vorkommen, die nie nachweisbar sind.
Das ist schon eine starke Unterstellung finde ich, dass das Unternehmen keine Partner oder Vorkommen hat die nachweisbar sind? woher wisst ihr das denn? Habt ihr direkt beim Unternehmen angefragt und recherchiert, oder ist dieser Artikal nur Panikmache?
Wer behauptet, muss belegen, oder kennst Du einen einzigen unabhängigen Nachweis über die Besitzverhältnissse an irgendwelchen Minen , geschweige denn von irgendwelchen Schürferfolgen?
Jedem steht frei Gold bei der TGI im Sofortkauf mit 2% Rabatt zu beziehen. Spätestens nah 4 Wochen hat man den rabattiert gekauften Barren zuhause. Was ist daran auszusetzen?
Die TGI besitzt die Minen in Afrika nicht und hat das auch nie behauptet. Es gibt Verträge mit den Minenbetreibern, die der TGI „Gewinnbeteiligungen“ zusagen, davon werden die Rabatte bezahlt. Für das Geschäftsmodell gibt es ein Gutachten in welchem das Modell untersucht und bestätigt wurde. Die TGI veranstaltet Reisen zu den Minen, man kann diese besichtigen. Der hinterlegte Goldbestand ist mit SKR anwaltlich bestätigt und wird halbjährlich durch ein österreichisches Wirtschaftsprüfungsinstitut auf Vollständigkeit geprüft.
Also Gold ist scheinbar da und wird geprüft. Minen sind da und können besichtigt werden. Geschäftsmodell ist geprüft und funktioniert seit 6 Jahren. Welcher Kritiker und schlaue Journalist hat sich bislang die Mühe gemacht die Fakten vor Ort zu prüfen und nicht nur vom Schreibtisch aus indem er Kritik anderer aufnimmt, etwas umformuliert und selbst veröffentlicht?
An Fakten bin ich interessiert um mein Kaufverhalten zu steuern. Gerüchte, Befürchtungen, Vermutungen und Verleumdung sind da nicht wirklich hilfreich.