Die Weinlese in Deutschland verspricht in diesem Jahr eine besonders gute Qualität. Wie das Deutsche Weininstitut mitteilt, haben vor allem Burgunder- und Rotweintrauben von der warmen Spätsommerwitterung profitiert. Fachleute sprechen bereits von einem „vielversprechenden Jahrgang“.
Qualität vor Quantität
Während die Erzeuger auf hervorragende Aromen und kräftige Farben hoffen können, wird die Erntemenge voraussichtlich etwas geringer ausfallen als erwartet. Grund dafür sind kleinere Beeren und stellenweise unterdurchschnittliche Saftausbeuten. Für die Winzer bedeutet das: weniger Ertrag, dafür jedoch Trauben mit konzentrierteren Inhaltsstoffen – ein Pluspunkt für die spätere Qualität im Glas.
Frühe Lese wegen reifer Trauben
In den 13 deutschen Anbaugebieten sind die Winzer derzeit vielerorts in Eile. Die Trauben seien in diesem Jahr ungewöhnlich früh reif, erklärt das Institut. Wer zu lange wartet, riskiert, dass Regen oder kühle Nächte die Qualität beeinträchtigen.
Hoffnung auf Spitzenweine
Trotz der etwas kleineren Mengen überwiegt die Zuversicht. Besonders bei den Burgundersorten wie Weiß-, Grau- und Spätburgunder sowie bei roten Rebsorten rechnen die Experten mit ausdrucksstarken Weinen. Damit könnte der Jahrgang 2025 in die Reihe der herausragenden deutschen Jahrgänge der vergangenen Jahre treten.