Der Automobilkonzern Stellantis hat in den USA einen groß angelegten Rückruf von über 120.000 Fahrzeugen gestartet. Wie die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA mitteilte, betrifft die Maßnahme bestimmte Modelle des Jeep Wagoneer und Jeep Grand Wagoneer der Baujahre 2022 bis 2024.
Grund für den Rückruf sind mangelhaft befestigte Zierleisten an den Fahrer- und Beifahrerfenstern, die sich während der Fahrt lösen und andere Verkehrsteilnehmer gefährden könnten.
Technischer Hintergrund
Nach Angaben der NHTSA wurde festgestellt, dass einige Fensterleisten nicht korrekt montiert wurden.
Im Fahrbetrieb könnten sich diese Teile bei hoher Geschwindigkeit oder starkem Fahrtwind ablösen – und dadurch Unfälle oder Sachschäden verursachen.
Der Mangel betrifft ausschließlich äußere Zierleisten, die sich über den Fenstern befinden. Auf die Fahrzeugsicherheit im Innenraum oder die Fahrfunktion habe das Problem laut Stellantis keine Auswirkungen.
Umfang des Rückrufs
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Betroffene Modelle: Jeep Wagoneer und Jeep Grand Wagoneer
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Baujahre: 2022, 2023 und 2024
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Betroffene Fahrzeuge: über 120.000 in den USA
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Maßnahme: Kontrolle und ggf. Austausch der Fensterleisten
Autohalter sollen laut NHTSA automatisch von Stellantis kontaktiert werden. Die Reparatur in autorisierten Werkstätten erfolgt kostenlos.
Hersteller reagiert
Stellantis erklärte, man habe die Produktion bereits angepasst, um sicherzustellen, dass das Problem bei Neufahrzeugen nicht mehr auftrete.
Zudem arbeite der Konzern eng mit den US-Behörden zusammen, um mögliche Risiken schnell zu beseitigen.
Ein Unternehmenssprecher betonte:
„Die Sicherheit unserer Kunden hat oberste Priorität. Wir handeln vorsorglich, bevor es zu Zwischenfällen kommt.“
Keine Berichte über Unfälle
Nach bisherigen Erkenntnissen der NHTSA gab es keine Verletzten oder Unfälle, die direkt auf das Problem zurückzuführen sind.
Der Rückruf erfolgt daher präventiv, um Gefahren durch herabfallende Teile auszuschließen.
Fazit: Vorsorgemaßnahme für Luxus-SUVs
Mit dem Rückruf von mehr als 120.000 Jeeps reagiert Stellantis auf ein potenzielles Sicherheitsrisiko, das vor allem durch Produktionsmängel entstanden ist.
Die Maßnahme unterstreicht, wie wichtig Qualitätskontrolle im Premiumsegment ist – besonders bei Modellen, die als Aushängeschild einer Marke gelten.