Der Super-Taifun „Ragasa“ hat in mehreren Ländern Ost- und Südostasiens schwere Zerstörungen angerichtet und mindestens 21 Menschen das Leben gekostet. Besonders dramatisch ist die Lage in Taiwan, wo mindestens 14 Menschen ums Leben kamen. Nach dem Bruch eines Damms werden zahlreiche weitere Personen vermisst.
Taiwan: Dammbruch verschärft Katastrophe
In Taiwan traf „Ragasa“ mit voller Wucht auf Land. Starke Regenfälle und orkanartige Böen führten zu massiven Überschwemmungen und Erdrutschen. Ein Dammbruch verschlimmerte die Situation zusätzlich, Rettungskräfte suchen unter schwierigen Bedingungen nach Vermissten.
Philippinen: Mindestens sieben Tote
Auch auf den Philippinen richtete der Sturm erhebliche Schäden an. Nach Angaben der Behörden sind mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen. Viele Regionen stehen unter Wasser, Häuser wurden zerstört, und die Stromversorgung ist in Teilen des Landes zusammengebrochen.
Hongkong und Südchina: Überschwemmungen und Stillstand des öffentlichen Lebens
In Hongkong und in Teilen Südchinas sorgte „Ragasa“ für Überschwemmungen, überflutete Straßen und erhebliche Störungen im öffentlichen Leben. Aus Sicherheitsgründen wurden Schulen, Behörden und zahlreiche Betriebe geschlossen. Die Bevölkerung wurde aufgerufen, sich in Sicherheit zu bringen und in geschützten Gebäuden zu bleiben.
Regionale Auswirkungen
Meteorologen sprechen von einem der stärksten Taifune der vergangenen Jahre. Der Luft- und Schiffsverkehr in der Region wurde weitgehend eingestellt, um die Bevölkerung vor weiteren Gefahren zu schützen. Auch in den kommenden Tagen sind anhaltend starke Regenfälle zu erwarten, die neue Erdrutsche und Überschwemmungen auslösen könnten.
Fazit
Mit „Ragasa“ erlebt die Region einen der schwersten Taifune der letzten Jahre. Die Zahl der Todesopfer könnte weiter steigen, da noch zahlreiche Menschen vermisst werden. Die Katastrophe zeigt erneut, wie verwundbar Inselstaaten und Küstenregionen Asiens gegenüber extremen Wetterereignissen sind.