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BaFin verschärft Warnung: Neue TepraInvest-Gen-Websites im Visier

OpenIcons (CC0), Pixabay

Die deutsche Finanzaufsicht BaFin hat ihre Warnungen vor dem Anbieter TepraInvest Gen ausgeweitet. Aktuell richtet sich die Behörde gegen die Websites teprainvest-gen(.)info und teprainvest-gen(.)site. Nach Einschätzung der BaFin besteht der Verdacht, dass die Betreiber dort unerlaubt Finanz- und Wertpapierdienstleistungen sowie Kryptowerte-Dienstleistungen anbieten.

Betreiber täuschen angebliche BaFin-Aufsicht vor

Besonders brisant: Die Hintermänner von TepraInvest Gen sollen auf den Webseiten den Eindruck erwecken, ihre Geschäfte würden von der BaFin beaufsichtigt. Diese Behauptung ist nach Angaben der Finanzaufsicht falsch und Teil einer Täuschungsstrategie.

Bereits am 22. Juli 2025 und am 3. September 2025 hatte die BaFin vor TepraInvest Gen gewarnt – damals im Zusammenhang mit den Seiten onedaynews.space, teprainvest-gen(.)com, teprainvest-gen(.)net und teprainvest-gen.app. Nun tauchen also weitere Domains auf, über die potenzielle Anleger angesprochen werden.

Gesetzliche Lage: Nur mit Erlaubnis zulässig

In Deutschland dürfen Finanz- und Wertpapierdienstleistungen sowie Kryptowerte-Dienstleistungen ausschließlich mit einer gültigen BaFin-Erlaubnis angeboten werden. Wer ohne Zulassung tätig wird, verstößt gegen geltendes Recht und gefährdet Anleger.

Die BaFin ruft Verbraucher deshalb dringend auf, die Unternehmensdatenbank auf ihrer Website zu nutzen, um zu prüfen, ob ein Anbieter tatsächlich zugelassen ist.

Rechtliche Grundlage der Warnung

Die aktuelle Mitteilung stützt sich auf § 37 Absatz 4 Kreditwesengesetz (KWG) sowie § 10 Absatz 7 Kryptomärkteaufsichtsgesetz (KMAG). Beide Vorschriften erlauben es der Aufsicht, die Öffentlichkeit über unerlaubte Anbieter und mögliche Risiken zu informieren.

Fazit: Mehrfach gewarnt, weiter aktiv

Trotz mehrerer Warnungen ist TepraInvest Gen weiterhin mit neuen Internetauftritten aktiv. Für Anleger gilt daher höchste Vorsicht:

  • Keine Zahlungen oder Investitionen über die genannten Seiten leisten.

  • Seriosität immer über die BaFin-Datenbank prüfen.

  • Misstrauisch werden, wenn Anbieter Aufsicht oder Lizenzen vortäuschen.

Die Warnung verdeutlicht einmal mehr, wie professionell betrügerische Anbieter versuchen, Anleger über ständig neue Domains zu täuschen und regulatorische Kontrolle vorzuspiegeln.

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