Die deutsche Finanzaufsicht BaFin warnt erneut vor betrügerischen Angeboten im Internet. Im aktuellen Fall geht es um die angebliche Handelsplattform ZKTrade Pro, die in WhatsApp-Gruppen wie „F99-DAX Chancen verändern die Zukunft“ oder „(B1)DAX Chancen verändern die Zukunft“ aktiv ist. Dort sollen Verbraucher gezielt dazu gebracht werden, über die gleichnamige App ZKTrade Pro Finanzprodukte zu handeln.
Verdacht auf unerlaubte Geschäfte
Nach Einschätzung der BaFin besteht der dringende Verdacht, dass die unbekannten Betreiber ohne behördliche Erlaubnis Bankgeschäfte sowie Finanz- und Wertpapierdienstleistungen anbieten. Solche Tätigkeiten sind in Deutschland nur mit offizieller Lizenz gestattet.
Identitätsmissbrauch statt seriöser Anbieter
Besonders brisant: Die Plattform nutzt den Namen „ZKTrade Pro“ in betrügerischer Absicht. Sie steht in keinerlei Verbindung zu der seriösen ZacksTrade Advisory LLC mit Sitz in Colorado, USA. Es handelt sich um einen klaren Fall von Identitätsmissbrauch, mit dem Vertrauen vorgetäuscht werden soll.
Rechtliche Grundlage und Pflichten für Anleger
Die aktuelle Warnung der BaFin basiert auf § 37 Absatz 4 Kreditwesengesetz (KWG). Dieser Paragraf verpflichtet die Behörde, die Öffentlichkeit über Anbieter zu informieren, die ohne Zulassung am Finanzmarkt tätig sind.
Anlegerinnen und Anleger sollten beachten:
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Wer in Deutschland Bankgeschäfte oder Finanz- und Wertpapierdienstleistungen anbietet, benötigt dafür die Erlaubnis der BaFin.
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Informationen zur Zulassung eines Unternehmens lassen sich jederzeit in der Unternehmensdatenbank der BaFin überprüfen.
Fazit: Vorsicht vor vermeintlichen Chancen
Die BaFin rät dringend davon ab, Geld in den WhatsApp-Gruppen oder über die App ZKTrade Pro zu investieren. Hinter den Angeboten stecken unbekannte Betreiber ohne jede Zulassung, die lediglich auf das Kapital ahnungsloser Verbraucher abzielen.