Wenn am 20. September wieder das weltberühmte Oktoberfest beginnt, steht nicht nur Bier und Gaudi im Mittelpunkt, sondern auch die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher. Die Bundespolizei hat heute bekannt gegeben, dass rund um das größte Volksfest der Welt strenge Waffenverbote gelten – mit dem klaren Ziel, Gewalt vorzubeugen und Menschen zu schützen.
Messer, Schusswaffen, Werkzeuge: Verbot gilt an allen wichtigen Bahnhöfen
Vom 20. September bis zum Morgen des 6. Oktober dürfen in bestimmten Bereichen der Stadt keinerlei Messer – unabhängig von Größe oder Art – mitgeführt werden. Ebenfalls verboten sind Schusswaffen, Schreckschusswaffen, gefährliche Werkzeuge sowie Stoß- und Stichwaffen.
Betroffen sind dabei zentrale Orte des öffentlichen Nahverkehrs:
- Der gesamte Münchener Hauptbahnhof
- Der Ostbahnhof und Bahnhof Pasing
- Die S-Bahnhaltestellen Hauptbahnhof und Hackerbrücke
Gerade an der Hackerbrücke, einem zentralen Anlaufpunkt für Festbesucher auf dem Weg zur Theresienwiese, herrscht jedes Jahr besonders hoher Andrang.
Polizei setzt auf Prävention statt Eskalation
Ein Sprecher der Bundespolizei betonte, dass das Verbot Teil eines umfassenden Sicherheitskonzepts sei: „Wir wollen frühzeitig Gefahrenquellen ausschließen und für eine friedliche Wiesn sorgen.“ Schon in den vergangenen Jahren hatte sich das Waffenverbot bewährt, indem es die Zahl an Gewaltdelikten deutlich senkte.
Auch in diesem Jahr wird die Polizei wieder sichtbar mit verstärkten Kräften im Einsatz sein. Wer trotz des Verbots mit einem Messer oder einer anderen verbotenen Waffe angetroffen wird, muss mit empfindlichen Strafen rechnen – bis hin zu Anzeigen wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz.
Wiesn-Gaudi ohne Risiko
Die Behörden appellieren deshalb an alle Oktoberfestbesucher, sich vorab über die Regeln zu informieren und darauf zu verzichten, Waffen oder auch nur Taschenmesser mitzuführen. Die Sicherheit von Millionen Besuchern aus aller Welt stehe an oberster Stelle.
Mit der Maßnahme wolle man sicherstellen, dass es auf der Wiesn in diesem Jahr wieder nur zünftig, nicht gefährlich zugeht.