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Kuriose Einsätze im Bezirk Amstetten: Bub in Bank eingeklemmt – Pferd stürzt in Werkskanal

Bananayota (CC0), Pixabay

Gleich zwei ungewöhnliche Einsätze haben am Donnerstag die Einsatzkräfte im niederösterreichischen Bezirk Amstetten gefordert – und zum Glück endeten beide glimpflich.

Am Nachmittag wurde die Feuerwehr in Haag zu einem Einsatz nahe des örtlichen Sicherheitszentrums gerufen. Dort war ein kleiner Bub mit einem Fuß in einer hölzernen Gartenbank steckengeblieben – und kam aus eigener Kraft nicht mehr frei. Feuerwehr und Rettung waren rasch zur Stelle: Während die Mutter das sichtlich verängstigte Kind mit einem von den Einsatzkräften gereichten Kuscheltier beruhigte, zerlegte die Feuerwehr die Bank fachmännisch mit einem Akkuschrauber. Der Bub blieb unverletzt, wurde aber vorsorglich dem Roten Kreuz zur weiteren Untersuchung übergeben.

Wenige Stunden später ging ein weiterer Notruf ein – diesmal aus Winklarn, wo ein Pferd in einen Werkskanal gestürzt war. Wie es zu dem Vorfall kam, ist unklar. Fest steht: Für das Tier war es ein unfreiwilliges Bad im kühlen Nass. Dank der Zusammenarbeit mit einem Tierarzt und dem Einsatz eines Krans der Freiwilligen Feuerwehr Amstetten gelang es, das Tier behutsam aus dem Kanal zu heben. Auch hier: kein Schaden – das Pferd blieb glücklicherweise unverletzt.

Insgesamt waren bei der Tierrettung rund 25 Feuerwehrmitglieder etwa eine Stunde im Einsatz. Die Freiwilligen Feuerwehren des Bezirks zeigten sich erneut als vielseitig eingespieltes Team – egal ob bei Kind, Tier oder Technik.

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