Ein 81-jähriger Mann aus dem Landkreis Aurich bangt um seine Gänse, Enten und Hühner – und erhält dabei Unterstützung aus ganz Deutschland. Innerhalb weniger Tage haben mehr als 40.000 Menschen eine Petition unterschrieben, um den Senior vor dem möglichen Verlust seiner Tiere zu bewahren. Das teilte die Plattform Change.org mit.
Behörden prüfen mögliche Verstöße
Hintergrund ist eine Beschwerde eines Nachbarn. Die Behörden prüfen derzeit, ob auf dem Grundstück des Mannes Baurechtsverstöße vorliegen, die dazu führen könnten, dass er seine Tiere nicht länger halten darf. Für den 81-Jährigen, der die Tiere seit vielen Jahren versorgt, steht damit viel auf dem Spiel.
Rückhalt aus der Nachbarschaft
Während ein Nachbar sich beschwerte, sprechen sich laut Change.org 50 andere Anwohner klar gegen ein Vorgehen gegen den Senior aus. Sie sehen in den Tieren keine Belästigung und betonen, dass sie zum Alltag und Charakter der Umgebung gehören.
Breite Unterstützung durch Petition
Die Online-Petition zeigt, wie groß die Solidarität mit dem Mann ist. Binnen weniger als einer Woche unterzeichneten zehntausende Unterstützerinnen und Unterstützer den Aufruf. Viele Kommentierende äußern, dass sie das drohende Vorgehen der Behörden für unverhältnismäßig halten.
Ungewisser Ausgang
Noch ist offen, wie die Prüfung der Behörden ausgehen wird. Klar ist jedoch, dass der öffentliche Druck wächst – und dass der 81-Jährige durch die Unterstützung von Nachbarn und Zehntausenden im Internet nicht allein dasteht.
Veterinärämter/Behörden sollten sich besser darum kümmern, dass Tiere artgerecht gehalten werden und nicht um Querulanten, die aufs Land gezogen sind und jetzt über Tierhaltung vor Ort herummeckern.