Die Deutsche Post hatte in den Sommerferien bereits mit großen Herausforderungen zu kämpfen: Urlaubszeit, hohe Temperaturen und Personalmangel führten vielerorts zu Verzögerungen bei der Zustellung. Doch nicht jede Sendung erreicht aus diesen Gründen ihr Ziel. Manchmal bleibt Post schlicht auf der Strecke – zum Beispiel dann, wenn Kundinnen und Kunden beim Frankieren einen Fehler machen.
Ein typisches Beispiel dafür ist die sogenannte Mischfrankierung: Dabei werden unterschiedliche Briefmarkenarten kombiniert – etwa digitale Internetmarken, selbstgedruckte Labels oder Automatenmarken zusammen mit herkömmlichen Briefmarken. Auch die Mischung von Marken aus verschiedenen Preisgenerationen sorgt immer wieder für Probleme.
Der Journalist Ralf Geißler machte diese Erfahrung kürzlich selbst. Er verschickte Post mit unterschiedlichen Marken auf einem Umschlag – und erhielt sie Wochen später zurück, mit dem Vermerk „nicht korrekt frankiert“. Für ihn war es ein ärgerliches Erlebnis, aber auch ein Anlass, das Thema kritisch zu betrachten.
Die Deutsche Post weist darauf hin, dass eine Mischfrankierung nicht zulässig ist. Der Grund: Die Systeme zur automatisierten Erkennung der Portowerte sind nicht auf die Kombination verschiedener Markentypen ausgelegt. Zwar mag es für Kundinnen und Kunden logisch erscheinen, einfach mehrere Marken zusammenzukleben, bis die Summe passt – doch im Postzentrum führt das oft zu Fehlermeldungen.
Fazit:
-
Wer Briefe oder Päckchen verschicken will, sollte entweder ausschließlich klassische Briefmarken oder digitale/gedruckte Marken nutzen – nicht beides gemischt.
-
Andernfalls drohen Verzögerungen, Rücksendungen oder sogar die komplette Nichtzustellung.
-
Gerade in Zeiten, in denen die Post ohnehin mit Engpässen zu kämpfen hat, sind klare Regeln wichtig, um zusätzliche Störungen im Betriebsablauf zu vermeiden.