Die ukrainische Regierung hat den Vorstoß von US-Präsident Donald Trump zurückgewiesen, Friedensverhandlungen mit Russland ohne vorherige Waffenruhe aufzunehmen. Ein Regierungsvertreter erklärte im ukrainischen Fernsehen, dass eine Feuerpause „Voraussetzung für alles weitere“ sei. Ohne sie seien Gespräche sinnlos.
Trump hatte nach seinem jüngsten Gipfeltreffen mit Wladimir Putin in Alaska betont, er wolle sich nicht länger um eine rasche Waffenruhe bemühen. Stattdessen solle direkt über ein Friedensabkommen verhandelt werden. Waffenruheabkommen würden seiner Ansicht nach ohnehin oft nicht eingehalten.
Mit dieser Haltung stellt sich Trump klar gegen die Position der Ukraine und ihrer europäischen Verbündeten, die seit Monaten betonen, dass ein Waffenstillstand Grundlage für jeden ernsthaften diplomatischen Prozess sei.
Die Aussagen verdeutlichen den wachsenden Konflikt zwischen Kiew und Washington über den Weg zu möglichen Friedensgesprächen – und zeigen, wie schwierig es bleibt, überhaupt einen gemeinsamen Rahmen für Verhandlungen zu schaffen.