Ab Herbst 2025 wird es in vielen europäischen Ländern eine neue Sicherheitsmaßnahme bei Banküberweisungen geben. Ziel ist es, Betrug und falsche Überweisungen zu verhindern.
Was genau ändert sich?
Bisher passiert es manchmal, dass Menschen Geld an eine falsche Kontonummer – also eine falsche IBAN – überweisen. Das kann ein Tippfehler sein oder ein geplanter Betrug, bei dem Betrüger falsche Bankdaten angeben.
Mit der neuen Regelung wird die Bank künftig prüfen, ob der Name des Empfängers und die IBAN wirklich zusammenpassen.
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Stimmen die Daten überein, geht die Überweisung wie gewohnt durch.
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Gibt es Abweichungen, erhält der Kunde eine Warnung und kann entscheiden, ob er trotzdem überweisen möchte.
Warum ist das wichtig?
Kriminelle nutzen oft gefälschte Rechnungen oder geben sich als bekannte Firmen aus. Dabei stimmen zwar Name und Logo auf dem Dokument, aber die IBAN führt auf ein fremdes Konto. Durch den Abgleich wird dieses Risiko stark reduziert.
Wer macht mit – und wer nicht?
Die Regel gilt in den meisten Ländern der Europäischen Union sowie im Europäischen Wirtschaftsraum.
Nicht teilnehmen werden jedoch:
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Großbritannien
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Schweiz
Das bedeutet: Überweisungen in diese Länder bleiben auch nach Herbst 2025 anfälliger für Betrug. Dort wird es weiterhin keinen automatischen Abgleich geben.
So können Verbraucher sich zusätzlich schützen
Auch mit der neuen Regelung sollten Bankkunden vorsichtig sein:
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Rechnungen genau prüfen – besonders bei ungewöhnlichen oder unerwarteten Zahlungen.
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Telefonisch nachfragen, wenn sich Kontodaten plötzlich ändern.
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Keine Überweisungen tätigen, wenn ein ungutes Gefühl besteht.
Fazit
Die neue IBAN-Prüfung ist ein wichtiger Schritt, um Überweisungen sicherer zu machen und Betrug zu verhindern. Sie kann aber nicht jeden Fehler ausschließen. Wer aufmerksam bleibt und verdächtige Änderungen hinterfragt, schützt sein Geld am besten.