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Trump: Strenge Tests zur Verhinderung von Transgender-Athletinnen bei Olympia 2028

Agzam (CC0), Pixabay

US-Präsident Donald Trump kündigte bei einer Pressekonferenz an, dass es bei den Olympischen Spielen 2028 in Los Angeles „sehr strenge Tests“ geben werde, um die Teilnahme von transgeschlechtlichen Athletinnen in Frauensportarten – insbesondere im Boxen – zu verhindern.

Auf die Frage eines Reporters, ob seine Regierung genetische Tests in Erwägung ziehen würde, um zu überprüfen, ob Athletinnen biologisch weiblich seien, antwortete Trump:

„Es wird eine sehr, sehr starke Form von Tests geben, und wenn der Test nicht das richtige Ergebnis liefert, werden sie nicht an den Olympischen Spielen teilnehmen.“

Er ergänzte, dass er Justizministerin Pam Bondi fragen müsse, ob gegen Transfrauen im Boxsport auch strafrechtlich vorgegangen werden könne. Eine konkrete Zusage dazu machte er nicht.

Hintergrund: Regeländerungen und politische Maßnahmen

Bereits im Februar hatte Trump per Dekret transgender Schülerinnen und Schülern die Teilnahme am Mädchen- und Frauensport untersagt. Kurz darauf änderte das US Olympic & Paralympic Committee (USOPC) seine Richtlinien und schloss Transfrauen vom Frauensport aus – unter Berufung auf Gespräche mit der Bundesregierung nach Trumps Erlass.

USOPC-Präsident Gene Sykes und CEO Sarah Hirshland erklärten in einem Schreiben an die olympische Gemeinschaft, die Entscheidung sei nach „respektvollen und konstruktiven Gesprächen mit Bundesbehörden“ getroffen worden.

Am 4. August veröffentlichte zudem die US-Einwanderungsbehörde (USCIS) eine neue Richtlinie, nach der Transfrauen keine sogenannten „Extraordinary Ability“-Visa mehr erhalten können, um in Frauensportarten in den USA anzutreten.

Olympische Spiele 2028 in Los Angeles

Die Olympischen Sommerspiele 2028 werden in Los Angeles ausgetragen. Trump unterzeichnete kürzlich eine Executive Order zur Einrichtung einer olympischen Taskforce im Weißen Haus, die sich mit Sicherheits- und Organisationsfragen rund um das Großereignis befassen soll.

Zu den Spielen werden rund 11.000 Athletinnen und Athleten sowie 4.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den Paralympics erwartet.

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