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Studie zeigt: Untertitel machen schlauer – Englischlernen durch Filme funktioniert wirklich

BiljaST (CC0), Pixabay

Das Ifo-Institut in München hat in einer aktuellen internationalen Vergleichsstudie belegt, dass das Ansehen von englischsprachigen Filmen mit Untertiteln die Fremdsprachenkompetenz deutlich verbessert. Demnach schneiden Menschen in Ländern, in denen Filme nicht synchronisiert, sondern im Originalton mit Untertiteln gezeigt werden, signifikant besser in Englischtests ab.

Die Forscher analysierten unter anderem Bildungsdaten und Mediengewohnheiten aus verschiedenen europäischen Ländern. Das Ergebnis: In Staaten wie den Niederlanden oder Schweden, in denen Untertitel üblich sind, zeigen Schüler und Erwachsene nachweislich höhere Englischkenntnisse als etwa in Deutschland, Frankreich oder Spanien, wo Filme meist synchronisiert werden.

Die Erklärung ist einfach: Durch das regelmäßige Hören der Originalsprache werden Sprachgefühl, Aussprache und Wortschatz automatisch geschult – fast nebenbei und ohne zusätzlichen Lernaufwand. Die Lesbarkeit der Untertitel helfe dabei, neue Vokabeln und Redewendungen direkt im Kontext zu verstehen.

Das Ifo-Institut sieht in dieser Erkenntnis auch bildungspolitisches Potenzial. Der Verzicht auf Synchronisation könne langfristig die Fremdsprachenkompetenz breiter Bevölkerungsschichten stärken – und das nicht nur im Klassenzimmer, sondern auch auf der Couch.

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