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Blutige Nacht in Montana: Vier Tote nach Schüssen in Bar – Großfahndung nach Täter

OpenClipart-Vectors (CC0), Pixabay

Im Schatten der majestätischen Rocky Mountains hat sich in der sonst beschaulichen Kleinstadt Anaconda ein tödliches Drama ereignet. In einer gut besuchten Bar fielen in der Nacht zum Samstag mehrere Schüsse – vier Menschen verloren dabei ihr Leben, mehrere weitere wurden verletzt.

Wie US-Medien unter Berufung auf die Ermittlungsbehörden berichten, wurden Polizei und Rettungskräfte kurz nach Mitternacht alarmiert. Die Szene, die sie vorfanden, war erschütternd: blutüberströmte Gäste, zerbrochene Gläser, Panik. Die Tat ereignete sich Berichten zufolge während eines gut besuchten Abends mit Livemusik – was zur Folge hatte, dass sich zur Tatzeit besonders viele Menschen in der Bar aufhielten.

Die für Waffen- und Sprengstoffdelikte zuständige US-Bundesbehörde ATF bestätigte auf der Plattform X (ehemals Twitter), dass es sich um einen schweren Gewalttäter mit mehreren Opfern handle. Als Hauptverdächtiger gilt ein 45-jähriger Mann, der laut Behörden als „bewaffnet und äußerst gefährlich“ eingestuft wird. Eine Großfahndung wurde umgehend eingeleitet, auch Spezialeinheiten sind im Einsatz.

Hintergründe zur Tat, mögliche Motive oder Verbindungen zwischen dem Täter und den Opfern wurden bislang nicht bekannt gegeben. Die Ermittlungen stehen noch ganz am Anfang. Lokale Behörden riefen die Bevölkerung zur Vorsicht auf und baten darum, verdächtige Beobachtungen sofort zu melden.

Anaconda, ein Ort mit knapp 9.000 Einwohnern auf etwa 1.600 Metern Höhe, ist für gewöhnlich eher bekannt für seine Bergbaugeschichte und Outdoor-Tourismus – nicht für Waffengewalt. Entsprechend tief sitzt der Schock bei den Bewohnern der Stadt.

„So etwas hat es hier noch nie gegeben“, sagte ein Augenzeuge gegenüber einem lokalen Fernsehsender. „Es war wie im Film – nur dass es echt war.“

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