Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) warnt eindringlich vor den Festgeldangeboten der Website kapitalmagazin.de. Nach aktuellen Erkenntnissen handelt es sich bei dem Internetauftritt um einen Identitätsdiebstahl, bei dem der Name eines regulierten Finanzunternehmens missbräuchlich verwendet wird, um Seriosität vorzutäuschen.
Im Impressum der Website wird angegeben, dass die britische Investmentfirma Ucapital Asset Management LLP hinter dem Angebot stehe. Diese ist zwar tatsächlich bei der Financial Conduct Authority (FCA) in Großbritannien registriert – allerdings hat sie weder mit kapitalmagazin.de etwas zu tun, noch betreibt sie eine Niederlassung in Deutschland. Die Angaben auf der Website sind damit bewusst irreführend.
Die BaFin stellt klar, dass Bankgeschäfte, Finanz- und Wertpapierdienstleistungen in Deutschland nur mit ausdrücklicher Erlaubnis der Aufsicht betrieben werden dürfen. Wer solche Dienstleistungen ohne BaFin-Lizenz anbietet, handelt unerlaubt – mit potenziell gravierenden Folgen für Anleger. Grundlage der BaFin-Warnung ist § 37 Absatz 4 des Kreditwesengesetzes (KWG), der Verbraucherinnen und Verbraucher vor solchen Fällen schützen soll.
Die Behörde ruft zur äußersten Vorsicht bei Online-Angeboten auf, insbesondere wenn mit hohen Festgeldzinsen, schnellen Kontoeröffnungen oder britischen Referenzen geworben wird. Anleger sollten immer überprüfen, ob ein Anbieter tatsächlich bei der BaFin registriert ist – etwa über die offizielle Unternehmensdatenbank auf der BaFin-Website.
Wer bereits auf kapitalmagazin.de Geld angelegt oder persönliche Daten preisgegeben hat, sollte sofort seine Bank informieren, Anzeige bei der Polizei erstatten und sich an eine Verbraucherschutzstelle oder einen spezialisierten Anwalt wenden. Die BaFin selbst nimmt ebenfalls Hinweise entgegen und unterstützt bei der Einschätzung, ob es sich um ein unzulässiges oder betrügerisches Angebot handelt.
Insgesamt zeigt der Fall erneut, wie professionell betrügerische Plattformen heute auftreten – mit gefälschten Impressen, gestohlenen Unternehmensnamen und vermeintlich vertrauenswürdigen Auftritten. Für Verbraucher gilt daher: Vertrauen Sie nur geprüften Quellen – und seien Sie besonders wachsam bei Angeboten mit überdurchschnittlich hoher Verzinsung.
gibt es schon eine Sammelklage. Mein Bruder ist im Juni vermutlich Opfer der Kapitalmagazin,de geworden und hat eine größere Geldsumme für ein Jahr festangelegt. Der Verdacht liegt zumindest nahe, nach all den Warnungen. Das Geld wurde an eine Eban bei der Santander Bank überwiesen.
Die deutsche Santander Bank kann aber kein Anlage meines Bruders finden