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Feuermord von Solingen: Staatsanwaltschaft fordert Höchststrafe

Mohamed_hassan (CC0), Pixabay

Im Prozess um den verheerenden Brandanschlag in Solingen, bei dem vier Menschen getötet und zwanzig weitere in Lebensgefahr gebracht wurden, hat die Staatsanwaltschaft Wuppertal die Höchststrafe gefordert. Der geständige Angeklagte soll lebenslang in Haft, mit Feststellung der besonderen Schwere der Schuld, sowie anschließender Sicherungsverwahrung bestraft werden.

Der Mann hatte drei Brandstiftungen sowie eine brutale Macheten-Attacke eingeräumt. Besonders schwer wiegt das von ihm gelegte Feuer in einem Mehrfamilienhaus, bei dem eine bulgarische Familie ums Leben kam. Die Tat löste bundesweit Entsetzen aus.

Die Ermittler gehen nicht von einem rechtsextremen Motiv aus – für einen ideologischen Hintergrund gebe es laut Anklagebehörde keine belastbaren Hinweise.

Der Fall hat überregional für Bestürzung gesorgt, auch wegen der kaltblütigen Planung und Rücksichtslosigkeit des Täters. Das Urteil könnte in Kürze folgen.

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