Ein neuer Bericht von CNN bringt brisante Details ans Licht: Bereits im Mai 2025 wurde US-Präsident Donald Trump von Justizministerin Pam Bondi darüber informiert, dass sein Name in den internen Dokumenten zur Epstein-Affäre auftaucht. Das berichtet CNN unter Berufung auf mehrere Quellen aus dem Weißen Haus.
🔍 Interne Besprechung: Trump, Bondi und Blanche
Bei dem Treffen im Oval Office waren neben Bondi auch Stellvertretender Justizminister Todd Blanche anwesend. Die Beteiligten sprachen laut Regierungskreisen von einer „routinemäßigen Unterrichtung“ über den Stand der Untersuchungen zum Fall Jeffrey Epstein. Dabei wurde offenbar erwähnt, dass Trump – neben zahlreichen anderen Prominenten – namentlich in den Akten erscheint.
⚠️ Unklar: In welchem Kontext Trump genannt wird
Weder die Justizbehörden noch das Weiße Haus konnten oder wollten erklären, in welchem Zusammenhang Trump in den Akten auftaucht. Fest steht: In den 1990er-Jahren hatte Trump regen gesellschaftlichen Kontakt zu Epstein – wie viele Prominente in New York. Ein enger Freund galt er dennoch nie, und laut eigenen Angaben habe er Epstein später aus seinem Club geworfen.
🤔 Kein „Client List“, keine Beweise gegen Trump?
Bondi soll betont haben, dass keine „Kundenliste“ existiert und dass das Justizministerium keine stichhaltigen Beweise für ein Fehlverhalten Trumps gefunden habe. Auch die immer wieder auftauchenden Spekulationen über einen angeblichen Mord an Epstein seien laut Behörden nicht belegt – es bleibe bei der Version des Suizids.
💬 Trump dementiert – doch CNN-Bericht widerspricht
Noch vergangene Woche hatte Trump öffentlich verneint, dass Bondi ihn über seine Nennung in den Dokumenten informiert habe. Der aktuelle CNN-Bericht stellt diese Aussage jedoch infrage und beruft sich auf mehrere informierte Quellen. Auch das Wall Street Journal hatte bereits im Juni berichtet, dass Bondi den Präsidenten im Mai über die Nennung informiert habe.
📉 Innerer Unmut in Trumps Lager
Im Weißen Haus soll intern große Verärgerung darüber herrschen, dass Bondi Trumps Namen nicht geschwärzt hatte, als im Februar erste Epstein-Dokumente – sogenannte „Binders“ – an konservative Influencer verteilt wurden. Der Vorwurf: mangelnder Schutz des Präsidenten.
Gleichzeitig gerät Trump weiter unter Druck: Eine vom Wall Street Journal veröffentlichte Zeichnung eines nackten Frauenkörpers, die angeblich mit seinem Namen versehen war und Epstein zum 50. Geburtstag geschenkt wurde, sorgt für neuen Wirbel. Trump bestreitet, jemals ein solches Schreiben verfasst zu haben – und hat die Zeitung inzwischen verklagt.
📣 Politische Konsequenzen: Subpoena gegen Justizministerium
Unter dem wachsenden Druck aus der eigenen Basis hat der US-Kongress nun reagiert: Ein Unterausschuss des Repräsentantenhauses hat am Mittwoch eine Vorladung („Subpoena“) gegen das Justizministerium beschlossen. Ziel: Die vollständige Offenlegung aller Epstein-Dokumente.
Trump und seine Sprecher wiegeln ab: Das Ganze sei „Fake News“ und eine Ablenkung von den Erfolgen seiner Präsidentschaft. Doch der Druck – aus der Opposition und aus dem eigenen Lager – wächst weiter. Und auch die zentrale Frage bleibt:
Wenn doch alles harmlos ist – warum wird dann so sehr um Geheimhaltung gerungen?