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Macron verklagt Candace Owens wegen Trans-Verschwörung: Frankreichs Präsident wehrt sich gegen „Brigitte ist ein Mann“-Kampagne
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Macron verklagt Candace Owens wegen Trans-Verschwörung: Frankreichs Präsident wehrt sich gegen „Brigitte ist ein Mann“-Kampagne

gregroose (CC0), Pixabay

Der französische Präsident Emmanuel Macron und seine Frau Brigitte ziehen die juristischen Reißleinen: In 22 Punkten klagen sie die US-amerikanische Rechtsaußen-Kommentatorin Candace Owens wegen Verleumdung. Der Grund: Owens hatte über Monate hinweg in Podcasts, Videos und auf Social Media die haltlose Behauptung verbreitet, Brigitte Macron sei ein Mann – und zwar unter dem Schlagwort: „Der größte politische Skandal der Geschichte“.


🎯 Der Fall im Überblick:

  • Ort der Klage: Delaware Superior Court, USA

  • Kläger: Emmanuel und Brigitte Macron

  • Beklagte: Candace Owens, rechte US-Influencerin mit 4,5 Mio. YouTube-Abonnenten

  • Vorwürfe: Verleumdung, „False Light“-Darstellung, wirtschaftlicher Schaden, Persönlichkeitsverletzung

  • Ziel: Schadensersatz, Unterlassung, Strafzahlungen


💬 Was ist passiert?

Bereits im März veröffentlichte Owens ein Video mit dem Titel:
„Is France’s First Lady a Man?“
Sie griff damit eine abwegige französische Internet-Verschwörung auf, die 2022 bereits Thema einer Klage in Frankreich war – dort hatte Brigitte Macron bereits erste juristische Schritte unternommen.

Owens hingegen baute eine ganze Markenwelt um diese Behauptung:

  • Merchandising-Produkte

  • Videoreihen („Becoming Brigitte“)

  • Twitter/X-Kampagnen mit Millionenreichweite

  • Öffentlich geteilte Screenshots mit hämischen Kommentaren wie: „Ich hole mir heute diese Perücke“ (Anspielung auf Brigitte Macron).


📜 Was sagen die Macrons?

Die Klage ist unmissverständlich:

„Diese infame Kampagne hat das Leben der Macrons in einer tiefgreifenden, entmenschlichenden Weise beeinträchtigt.“

Laut ihrer Anwälte legten die Macrons Owens mehrfach Beweise vor:

  • Brigitte sei als Frau (Brigitte Trogneux) geboren

  • Sie ist keine Verwandte von Emmanuel Macron

  • Keine CIA-Kontrolle, keine Erpressung – nur absurde Behauptungen

Doch Owens ignorierte alles – und machte weiter Kasse.


💣 Politische Folgen?

Während Owens sich auf Instagram über den Prozess lustig macht und „auf neue Enthüllungen“ hinweist, bleibt der Élysée-Palast diplomatisch und nennt das Ganze eine „private Angelegenheit“. Präsident Macron dagegen sprach im Frühjahr 2024 erstmals offen über den „enormen privaten Schmerz“, den Fake News verursachen:

„Sie zerstören Vertrauen, Beziehungen – sogar deine innersten Momente.“


🧠 Analyse: Ein Exempel oder Eskalation?

Diese Klage könnte Signalwirkung haben:

  • Verantwortung für internationale Verleumdung

  • Grenzüberschreitende Konsequenzen für Social-Media-Influencer

  • Abwehr von „digitaler Rufmordkampagne“ im Stile von QAnon & Co.

Gleichzeitig dürfte der Fall weiter Öl ins Feuer der Kulturkämpfe gießen – besonders in den USA, wo Owens als Märtyrerin inszeniert werden könnte.

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