Hitze belastet – aber offenbar nicht alle gleichermaßen. Laut dem aktuellen Hitzereport der Krankenkasse DAK-Gesundheit berichten Frauen deutlich häufiger von temperaturbedingten Beschwerden als Männer. So gab mehr als jede dritte Frau (37 Prozent) an, im laufenden Jahr bereits gesundheitliche Probleme durch hohe Temperaturen erlebt zu haben. Bei den Männern waren es lediglich 15 Prozent.
Neben körperlichen Beschwerden wie Kreislaufproblemen, Kopfschmerzen oder Erschöpfung zeigt die Umfrage auch ein deutlich höheres Sorgenbewusstsein bei Frauen: 74 Prozent der befragten Frauen äußerten große oder sehr große Sorgen vor zukünftigen Hitzewellen und Extremwetterereignissen – bei den Männern waren es 54 Prozent. Insgesamt machten sich fast zwei Drittel (64 Prozent) der Befragten Sorgen über zunehmende Hitzeperioden.
Die DAK-Gesundheit sieht in den Ergebnissen ein deutliches Signal für präventive Maßnahmen, vor allem für vulnerable Gruppen. Besonders ältere Menschen, chronisch Kranke – und offenbar auch Frauen – müssten gezielter über Hitzeschutz aufgeklärt und im Alltag unterstützt werden.
Angesichts des fortschreitenden Klimawandels wird klar: Hitze ist längst ein relevantes Gesundheitsrisiko – und trifft bestimmte Bevölkerungsgruppen besonders hart.