Ein glamouröses Leben in Dubai, luxuriöse Reisen und der Anschein grenzenlosen Wohlstands – doch für den russischen Unternehmer Roman Novak und seine Ehefrau Anna nahm diese Fassade ein tödliches Ende. Nach Medienberichten wurden die 38- und 37-Jährigen Opfer eines Entführungsfalles, der Ermittler in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Russland gleichermaßen erschüttert.
Das Paar, das in der Kryptoszene als erfolgreich galt und öffentlich mit seinem Vermögen auftrat, wurde demnach von einer Gruppe in eine abgelegene Wüstenregion gelockt. Die Täter waren offenbar davon überzeugt, die Novaks hätten Zugriff auf ein Millionenvermögen in digitaler Währung. Aus Habgier sollen sie versucht haben, ihre Opfer zur Herausgabe von Vermögenswerten zu zwingen, bevor sie sie letztlich umbrachten.
Wochen später stießen Ermittler in einer Wüstenzone auf ungewöhnliche, betonartige Platten. Nach kriminaltechnischen Untersuchungen stellte sich heraus, dass es sich dabei um Überreste der vermissten Eheleute handelte. Die Täter hatten die Opfer offenbar in Beton eingeschlossen und die Blöcke anschließend unter Sandflächen verborgen.
Der Fall wirft ein Schlaglicht auf die Risiken, die mit vermeintlichen digitalen Reichtümern verbunden sein können. Ermittler prüfen nun, ob die erhoffte Krypto-Beute überhaupt existierte oder lediglich ein Gerücht war, das für die Täter zum Motiv wurde. Mehrere Verdächtige wurden laut Berichten festgenommen, die Hintergründe und Netzwerke der Kriminellen bleiben jedoch Gegenstand laufender Ermittlungen.