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Cyberangriffe auf Behörden: Microsoft macht chinesische Hackergruppen verantwortlich

cliff1126 (CC0), Pixabay

Eine neue Welle gezielter Cyberattacken auf Unternehmen und Behörden hat Microsoft auf den Plan gerufen: Der US-Softwarekonzern macht drei chinesische Hackergruppen für die Angriffe verantwortlich. Zwei der Gruppen sollen demnach im staatlichen Auftrag handeln.

Die Attacken richteten sich vor allem gegen lokal betriebene Server des weit verbreiteten Programms Microsoft SharePoint, das häufig für das Teilen von Dateien in Behörden und Unternehmen genutzt wird. Die Angreifer nutzten laut Microsoft eine bisher unbekannte Sicherheitslücke, um in sensible IT-Infrastrukturen einzudringen.

„Die Angriffe zeigen ein hohes Maß an Koordination und technischer Raffinesse“, teilte Microsoft mit. In enger Zusammenarbeit mit den betroffenen Stellen und Sicherheitsbehörden weltweit habe man die Schwachstelle inzwischen identifiziert und Patches bereitgestellt. Die Cloud-Version von SharePoint sei von den Angriffen nicht betroffen.

Die Erkenntnisse verstärken die internationale Sorge vor staatlich unterstützten Cyberoperationen aus China. Bereits in der Vergangenheit hatten westliche Geheimdienste und IT-Firmen mehrfach vor gezielten Angriffen aus dem chinesischen Raum gewarnt – insbesondere auf politische Institutionen, Forschungseinrichtungen und kritische Infrastrukturen.

Microsoft ruft betroffene Organisationen dringend dazu auf, die verfügbaren Sicherheitsupdates schnellstmöglich zu installieren und verdächtige Netzwerkaktivitäten zu prüfen. Die Ermittlungen zu Ausmaß und Zielsetzung der Angriffe dauern an.

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