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Krankenkassen: „Sparen ja – aber bitte nicht beim Pflaster!“

flutie8211 (CC0), Pixabay

Die Krankenkassen zeigen der Sparschere die kalte Schulter: Leistungskürzungen? Nicht mit uns, sagt der GKV-Spitzenverband – und nein, das ist keine neue Abkürzung für „Geht’s Kranken Versicherten schlechter“.

GKV-Vorstand Oliver Blatt im Klartext: „Wenn man sich effizienter aufstellt, reicht das Geld.“ Also: Erst mal die Bürokratie schlanker machen, bevor man den Patienten erklärt, dass Globuli ab sofort als Schmerzmittelersatz gelten und der nächste Termin beim Facharzt 2029 frei wird.

Kanzler Merz winkt derweil mit dem Rotstift

Bundeskanzler Friedrich Merz hingegen hatte zuvor zur kollektiven Erwartungsdämpfung aufgerufen: Milliardendefizite in den sozialen Sicherungssystemen, daher bitte alle mal realistisch bleiben. Oder wie Merz es sagen würde: „Wir müssen Prioritäten setzen – und zwar nicht bei Ihnen.“

Schnupfen ja, Chemo später?

Blatt hält dagegen: Kürzungen seien der falsche Weg – „Wir brauchen Effizienz, nicht Verzicht.“ Oder in Alltagssprache: Man kann auch sparen, ohne gleich das Wartezimmer in ein Escape Room zu verwandeln.

Fazit:

Während der Kanzler mahnt, man solle bitte weniger erwarten, hofft der GKV-Chef, dass zumindest niemand erwartet, bald mit Verbandmaterial aus dem Discounter operiert zu werden. Bleibt zu hoffen, dass Effizienz nicht heißt, dass man beim nächsten MRT das Gerät selbst anschalten muss – per App, gegen Aufpreis.

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