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Tragischer Unfall im Tierpark Hagenbeck: Junger Mandrill stirbt beim Spielen

sharkolot (CC0), Pixabay

Ein trauriger Vorfall erschüttert den Hamburger Tierpark Hagenbeck: Ein junger Mandrill ist im Außengehege des Zoos auf tragische Weise ums Leben gekommen. Wie der Tierpark in einem emotionalen Beitrag auf Instagram mitteilte, verunglückte das Affenkind beim Spielen an einem Kletternetz tödlich.

Demnach strangulierte sich das Jungtier unglücklich in dem Netz, das eigentlich zur spielerischen Beschäftigung und Bewegungsförderung der Tiere dienen sollte. Eine Tierpflegerin entdeckte den leblosen Mandrill am Dienstagvormittag und schlug sofort Alarm – doch für den kleinen Affen kam jede Hilfe zu spät.

„Wir sind unendlich traurig über diesen Vorfall“, heißt es in der Stellungnahme des Tierparks. Man habe das betroffene Kletternetz sofort entfernt und werde die Sicherheitsmaßnahmen im Gehege umfassend überprüfen. Der Unfall sei nicht vorhersehbar gewesen, betont der Tierpark – und doch hat er tiefe Betroffenheit ausgelöst, nicht nur beim Tierpflegeteam, sondern auch bei vielen Besucherinnen und Besuchern.

Mandrills gehören zu den auffälligsten und zugleich empfindsamsten Primatenarten – mit ihrer bunten Gesichtsfärbung und ihrem komplexen Sozialverhalten zählen sie zu den Publikumslieblingen im Tierpark. Umso größer ist die Bestürzung über den Verlust des jungen Tiers.

Der Tierpark Hagenbeck hat angekündigt, den tragischen Vorfall intern aufzuarbeiten und alles dafür zu tun, dass sich ein solcher Unfall nicht wiederholt. In den sozialen Medien äußern sich zahlreiche Tierfreunde und Besucher mit Anteilnahme und Mitgefühl.

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