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Drei neue Verbraucherberatungsstellen in Thüringen – Zukunft noch ungewiss

jorono (CC0), Pixabay

Hildburghausen, Sonneberg und Schleiz erhalten ab sofort eigene Beratungsstellen der Verbraucherzentrale. Ziel ist es, die Verbraucherberatung im ländlichen Raum zu stärken und den Menschen in strukturschwächeren Regionen einen leichteren Zugang zu rechtlicher und finanzieller Unterstützung zu ermöglichen.

Die neuen Standorte bieten Beratung zu Themen wie Vertragsrecht, Energiekosten, Finanzdienstleistungen, Internetbetrug und Konsumentenschutz. Damit reagiert die Verbraucherzentrale auf eine steigende Nachfrage nach persönlicher Beratung vor Ort – insbesondere, weil viele Menschen in ländlichen Gebieten weniger auf digitale Angebote zurückgreifen.

Zukunft hängt am Landeshaushalt

Ob die drei neuen Beratungsstellen dauerhaft bestehen bleiben, ist jedoch noch nicht gesichert. Die Finanzierung ist aktuell nur bis zum Ende des laufenden Haushaltsjahres gesichert. Über eine Fortführung entscheidet der nächste Landeshaushalt.

„Wir möchten die Präsenz in der Fläche ausbauen und allen Verbraucherinnen und Verbrauchern den gleichen Zugang zu Informationen ermöglichen“, erklärte die Verbraucherzentrale. Langfristig sei aber eine verlässliche Finanzierung durch das Land Thüringen notwendig.

Warum sind diese Stellen wichtig?

Die Beratungsstellen sollen insbesondere bei Problemen helfen, die aktuell stark zunehmen:

  • Energiepreisstreitigkeiten und Heizkostenabrechnungen

  • Betrugsmaschen im Internet

  • Probleme mit Handwerkerverträgen

  • Finanz- und Versicherungsfragen

Durch die persönliche Beratung vor Ort sollen Bürgerinnen und Bürger eine Alternative zur oftmals überlasteten Telefon- oder Onlineberatung erhalten.

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