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Nach Axt-Angriff im ICE: Ermittlungen wegen Mordversuchs

Hans / Pixabay

Nach der brutalen Axt-Attacke in einem ICE ermittelt die Staatsanwaltschaft jetzt wegen zweifachen versuchten Mordes: Ein 20-jähriger Syrer soll am Donnerstag vier Menschen mit einer Axt angegriffen und verletzt haben.

Der Mann war den Behörden schon länger bekannt. Laut dem österreichischen Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl hatte er bereits zwei rechtskräftige Verurteilungen – wegen schwerer Körperverletzung und versuchten Widerstands gegen die Staatsgewalt. Ein Asyl-Aberkennungsverfahren wurde deshalb im Mai eingeleitet.

Warum der junge Mann trotzdem weiter in Zügen unterwegs war, ist nun Teil der Ermittlungen. Die Attacke löste bei Reisenden Panik aus – mehrere Passagiere wurden verletzt, konnten aber vor Ort versorgt werden.

Der Fall wirft brisante Fragen auf: Wie konnte ein polizeibekannter Gewalttäter trotz laufendem Verfahren reisen – und warum wurde er nicht längst abgeschoben? Die Debatte über Sicherheitslücken bei der Abschiebung straffälliger Asylbewerber dürfte nach dieser Tat erneut an Fahrt gewinnen.

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