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Italien führt verpflichtende Wegfahrsperren für Alkoholsünder ein – neue Maßnahme zur Erhöhung der Verkehrssicherheit

joepitu (CC0), Pixabay

Die italienische Regierung hat eine neue Regelung zur Bekämpfung von Alkohol am Steuer beschlossen: Künftig müssen Personen, die bereits wegen Trunkenheit am Steuer verurteilt wurden, eine sogenannte Wegfahrsperre mit Atemalkoholkontrolle in ihr Fahrzeug einbauen lassen. Ziel der Maßnahme ist es, die Zahl der Verkehrsunfälle unter Alkoholeinfluss nachhaltig zu senken und Wiederholungstaten zu verhindern.

Wie aus dem Beschluss aus Rom hervorgeht, betrifft die neue Vorschrift alle Kraftfahrer, die wegen Alkohol am Steuer ihren Führerschein verloren haben. Sobald sie nach Ablauf der Sperrfrist ihre Fahrerlaubnis zurückerhalten, sind sie verpflichtet, für einen Zeitraum von zwei Jahren eine elektronische Atemkontrolle – auch bekannt als Alcolock – im eigenen Fahrzeug zu installieren.

Dieses System misst vor dem Start des Motors den Atemalkoholgehalt des Fahrers. Wird ein gesetzlich unzulässiger Wert festgestellt, blockiert das System den Motorstart und verhindert so, dass der oder die Betroffene alkoholisiert weiterfährt.

Mit dieser Maßnahme folgt Italien dem Beispiel mehrerer anderer europäischer Länder, die bereits positive Erfahrungen mit solchen Kontrollmechanismen gemacht haben. Die Regierung sieht darin ein wirksames Instrument zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und zur Vermeidung schwerer Unfälle, die oft durch alkoholisierte Fahrer verursacht werden.

Die neue Regelung ist Teil eines umfassenderen Maßnahmenpakets, das den Straßenverkehr sicherer machen soll. Neben technischen Hilfsmitteln wie der Atemkontrolle plant die Regierung auch verstärkte Kontrollen sowie Aufklärungs- und Präventionskampagnen zum Thema Alkohol am Steuer.

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