Das Verbraucherportal Finanztip mahnt zur Zurückhaltung bei den aktuellen Lockangeboten der spanischen Großbank BBVA, die derzeit verstärkt auf dem deutschen Markt um Kundinnen und Kunden wirbt. Mit einem kostenlosen Girokonto und attraktiven drei Prozent Zinsen auf das Guthaben richtet sich das Angebot besonders an Sparerinnen und Sparer, die nach einer Alternative zu Niedrigzinskonten suchen. Doch trotz der ansprechenden Konditionen sieht Finanztip Grund zur Vorsicht.
Im Gespräch mit dem MDR erklärte Timo Halbe von Finanztip, dass es sich bei der BBVA um ein solides und seriöses Finanzinstitut handle, das in Spanien als systemrelevante Großbank gilt. Dennoch weist er darauf hin, dass die Einlagensicherung in Spanien nicht das gleiche Schutzniveau wie in Deutschland bietet. Zwar seien Kundeneinlagen bis zu 100.000 Euro auch in Spanien gesetzlich abgesichert – durch den spanischen Einlagensicherungsfonds (Fondo de Garantía de Depósitos) – doch im Falle einer Bankenkrise könnten die Abwicklung und Auszahlung komplexer, langwieriger und möglicherweise unsicherer verlaufen als im Rahmen des deutschen Systems.
Finanztip rät daher dazu, größere Summen nicht dauerhaft bei der BBVA anzulegen. Wer das Girokonto nutzen möchte, kann dies als Zweitkonto mit überschaubarem Guthaben durchaus in Betracht ziehen – etwa für den alltäglichen Zahlungsverkehr oder für kurzfristige Rücklagen. Als primäres Sparkonto für hohe Beträge sei es jedoch nach Einschätzung der Verbraucherschützer nicht uneingeschränkt zu empfehlen.
In Zeiten attraktiver Zinsen und internationaler Angebote gelte es für Verbraucher mehr denn je, nicht nur auf Zinssätze und Gebühren zu schauen, sondern auch auf die Stabilität und rechtliche Absicherung im Krisenfall. Der Hinweis auf die BBVA zeigt exemplarisch, wie wichtig eine ausgewogene Abwägung zwischen Renditechance und Sicherheitsbedenken ist – besonders bei Angeboten aus dem europäischen Ausland.
Was bitte schön sind „hohe Beträge“ ???
Was bitte schön sind „größere Summen“ ???
Was bitte schön sind „überschaubare Beträge“ ???
Dieser katastrophale Artikel zeigt im Endeffekt nur eines:
Nämlich die völlige Ahnungslosigkeit und totale Inkompetenz des Redakteurs WG.