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Ein Schluck Wasser kann Leben retten: Diakonie bittet um Hilfe für Obdachlose bei Hitze

josemdelaa (CC0), Pixabay

Die Sonne brennt, die Straßen glühen – und für Menschen ohne Dach über dem Kopf kann diese Hitze schnell lebensgefährlich werden. Angesichts der heißen Sommertage ruft die Diakonie Deutschland die Bevölkerung zu besonderer Achtsamkeit gegenüber wohnungslosen Menschen auf.

„Gemeinsam können Kommunen und Bürgerinnen und Bürger viel bewirken, um wohnungslose Menschen vor den Gefahren extremer Hitze zu schützen“, appellierte Elke Ronneberger, Sozialvorständin der Diakonie, am Montag in Berlin.

Obdachlose haben bei hohen Temperaturen kaum Rückzugsmöglichkeiten, oft fehlen Wasser, Schatten oder Zugang zu kühlen Räumen. Schon wenige Stunden ohne ausreichend Flüssigkeit können zu Kreislaufproblemen, Hitzeschlägen oder im schlimmsten Fall zum Tod führen.

Die Diakonie ruft deshalb zu kleinen, aber wichtigen Gesten auf: „Fragen Sie höflich, ob jemand etwas zu trinken braucht“, so Ronneberger. Schon eine Flasche Wasser könne in diesen Tagen ein Leben retten.

Viele Kommunen stellen zusätzlich Trinkbrunnen oder mobile Trinkstationen auf. Doch gerade in den heißen Nachmittagsstunden zählt jede spontane Hilfe. Die Diakonie erinnert daran: „Ein achtsamer Blick und ein freundliches Wort können den Unterschied machen – und zeigen, dass niemand in dieser Hitze vergessen wird.“

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