Es war 3 Uhr morgens, als ein Mann aus Koblenz plötzlich das Gefühl hatte, mitten in einem Feuerwerk zu wohnen: Immer wieder krachte es, als würde jemand eine Kanone abfeuern – so laut, dass er den Notruf wählte.
Die Polizei rückte an, um die vermeintliche nächtliche Schießerei aufzuklären – doch statt Schmauchspuren oder Böllern stießen die Beamten auf ein ganz anderes „Tatwerkzeug“: einen Teich voller Frösche!
Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, hatten sich dort offenbar zahlreiche Amphibien zu einem nächtlichen Konzert versammelt – und ihre kollektive Liebes-Serenade klang so mächtig, dass sie sich tatsächlich wie Kanonendonner anhörte.
Die Einsatzkräfte konnten den besorgten Anrufer beruhigen: Kein Verbrechen, kein Feuerwerk – nur Frösche mit beeindruckender Lungenkraft. Ob die Polizei den Tieren eine Lärmanzeige ausgestellt hat? Wohl eher nicht – stattdessen durften sie ihr Konzert ungestört weiterquaken.