Das US-Hurrikanzentrum (NHC) warnt vor einem tropischen Sturmsystem in der Bucht von Campeche (Atlantikseite), das mit einer Wahrscheinlichkeit von 70 % in den nächsten 48 Stunden zu einem Tropensturm heranwachsen könnte. Damit steigen die Chancen im Vergleich zu vorherigen Prognosen deutlich.
Bedrohung für Mexiko und Guatemala
- Das System zieht voraussichtlich bis zum 30. Juni in Richtung Nord-Nordwesten auf das Festland zu.
- Heftige Regenfälle betreffen bereits Teile von Guatemala und Südostmexiko, unabhängig davon, ob sich das System weiterentwickelt.
- Tropensturm-Warnungen für mexikanische Küstenregionen könnten noch am selben Tag ausgesprochen werden.
Zweites System im Pazifik im Anmarsch
Auch auf der Pazifikseite vor Südmexiko entwickelt sich ein weiteres System mit einer 90 % Wahrscheinlichkeit zur Bildung eines Tropensturms innerhalb der kommenden Woche.
„Die Umweltbedingungen begünstigen die Entwicklung. Eine tropische Depression dürfte sich innerhalb eines Tages bilden“, so das Hurrikanzentrum.
Beginn der Hurrikansaison 2025
Die offizielle atlantische Hurrikansaison begann am 1. Juni und dauert bis Ende November. Der erste benannte Sturm war Tropensturm Andrea am 24. Juni. Die Hauptaktivitätsphase liegt zwischen Mitte August und Mitte Oktober.
🌪️ So entstehen Hurrikane:
- Über warmem Meerwasser (über 26 °C) bilden sich Gewittercluster.
- Entwickelt sich ein klarer Wirbel mit Windgeschwindigkeiten von mindestens 63 km/h, spricht man von einer Tropischen Depression.
- Ab 63 km/h: Tropensturm
- Ab 119 km/h: Hurrikan
✅ Was jetzt zu tun ist (laut NOAA):
- Evakuierungsplan erstellen
- Notfallvorräte zusammenstellen
- Versicherungen überprüfen (besonders Überschwemmungsschutz, der separat abgeschlossen werden muss!)
- Familien-Notfallplan erstellen
- Haus sturmfest machen (z. B. Bäume beschneiden, Fenster sichern)