In einer präzise durchgeführten Notoperation am Portemonnaie kündigte Nike an, seine Preise in den USA „chirurgisch“ zu erhöhen, um den rund 1 Milliarde Dollar schweren Schaden durch Trumps neue Zölle zu „heilen“. Der Eingriff ist zwar minimalinvasiv – kostet aber trotzdem bis zu 10 Dollar mehr pro Schuh.
Was das bedeutet: Sneaker werden teurer. T-Shirts auch. Und der Traum vom stylischen Sportoutfit unter 100 Dollar? Bald nur noch in Museen zu finden – direkt neben einem echten Produktionsstandort in den USA.
Konkret heißt das ab Herbst:
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Schuhe: +5 bis +10 Dollar
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Shirts & Accessoires: +2 bis +10 Dollar
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Laune beim Kassenbon: –50 Punkte
Nike nennt das ganze „vollständige Schadensbegrenzung“. Für die Kundschaft klingt es mehr nach „Endgegner der Inflation im Checkout-Fenster“. Laut CFO Matthew Friend sollen die Belastungen durch Zölle also voll auf die Käufer abgewälzt werden – aber elegant, mit Skalpell statt Vorschlaghammer.
Doch damit nicht genug: Nike will künftig weniger Schuhe in China herstellen – von 16 % auf den „hohen einstelligen Bereich“ bis 2026. Die Sneaker-Weltkarte wird neu gemischt: Kambodscha, Vietnam, vielleicht der Mond?
CEO Elliott Hill sieht die Lage entspannt: „Es ist Zeit, umzublättern.“ Offenbar auf ein Preisschild der nächsten Stufe.
Die Börse reagiert euphorisch – Aktien schossen um über 15 % nach oben. Warum? Weil niemand so schön „Preissteigerung“ sagen kann wie ein Konzern, der sie „strategische Anpassung“ nennt.
Fazit: Die neuen Trump-Zölle treffen Unternehmen wie Nike hart. Aber keine Sorge – sie leiten den Schmerz direkt an uns weiter.