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Gefasst nach sechs Wochen: Antoine Massey verlässt sein Versteck – direkt zurück ins staatliche Luxusresort

OpenClipart-Vectors (CC0), Pixabay

Nach sechs Wochen Flucht ist Antoine Massey, auch bekannt als „der Typ mit den Schachfiguren im Gesicht“, wieder eingefangen worden. Der 33-Jährige, der sich nach dem New-Orleans-Gefängnisausbruch am 16. Mai in Luft aufgelöst hatte, wurde laut Behörden „friedlich“ in einem Haus festgenommen – nicht einmal zwei Meilen vom Gefängnis entfernt.

Sechs Wochen lang hatte die Polizei quer durch mehrere Bundesstaaten gesucht, Spuren verfolgt, Hausdurchsuchungen durchgeführt – während Massey offenbar den Google Maps-Umkreis nie verlassen hat.

Zur Erinnerung: Massey war einer von zehn Häftlingen, die sich durch eine Wand hinter einer Toilette gebohrt hatten – ein architektonisches Meisterstück irgendwo zwischen „Shawshank Redemption“ und „Pfusch am Bau“.

Das Gefängnis hatte den Ausbruch übrigens erst über sieben Stunden später bemerkt. Kritiker nennen das „grobe Fahrlässigkeit“. Die Verantwortlichen nennen es wahrscheinlich: „eine kreative Fluchtlücke im offenen Justizkonzept.“

Massey hatte sich kürzlich noch per Social-Media-Video gemeldet, in dem er seine Unschuld beteuerte – und prompt ein virtuelles Fahndungsplakat auf sich selbst setzte. Jetzt sitzt er wieder – diesmal in Angola, dem ältesten Hochsicherheitsgefängnis Louisianas. Hoffentlich mit fest verschraubter Toilette.

Sheriff Hutson, die in dieser Geschichte die Hauptrolle als „Frau mit dem schlechtesten Timing und dem schwierigsten Job“ spielt, bekam persönlich den Tipp, der zur Verhaftung führte. Ihre Abteilung wird weiterhin aufgerüstet: mit neuen Schlössern, Stacheldraht und – hoffentlich – ein bisschen Personal, das nicht zur Mittagspause geht, während zehn Männer durch die Wand spazieren.

Jetzt fehlt nur noch einer: Derrick Groves, verurteilter Mörder und letzter Flucht-Restposten. Die Polizei sagt: „Gib auf oder wir finden dich.“ Die Bevölkerung denkt: „Bitte nicht auch bei mir um die Ecke.“

Fazit:
Einer weniger auf der Flucht, ein Gefängnis mit noch mehr Draht – und ein weiterer Beweis, dass man in New Orleans alles erwarten kann. Nur keine funktionierende Türverriegelung.

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