Ein Märchen aus Seide, Millionen und Motorbooten: Amazon-Milliardär Jeff Bezos (61) und TV-Journalistin Lauren Sánchez (55) haben sich in Venedig das Jawort gegeben – umgeben von Superstars, Superyachten und Super-empörten Italienern.
Unter dem Motto „Kitsch mit Klasse“ verwandelte sich die Lagunenstadt in eine Kulisse für den wohl teuersten Eheschwur 2025. Die Braut trug ein hochgeschlossenes Dolce-&-Gabbana-Kleid mit 180 Knöpfchen (vermutlich einzeln gezählt von Assistent*innen in Handschuhen), inspiriert von Sophia Loren in Hausboot. Bezos dagegen trug sein übliches Grinsen – vermutlich ebenfalls von Dolce.
Die Gästeliste? Ein Spaziergang durchs Promi-Pantheon: Kim, Khloé, Kendall, Kylie, Kris (Jenner-Bingo voll!), Oprah, DiCaprio, Gates, Brady, Bloom und eine unerklärlich gute Laune. Donald Trump war eingeladen, kam aber nicht – vielleicht, weil er noch sauer ist, dass Sánchez 2021 bei seiner Amtseinführung ein weißes Lingerie-Kleid trug und alle über sie statt ihn redeten.
Dass die Hochzeit gar nicht in Italien rechtsgültig ist, störte niemanden. Legal geheiratet wurde vermutlich in den USA – dort, wo Steuervermeidung und Romantik problemlos Hand in Hand gehen.
Weniger verliebt zeigten sich allerdings die Einwohner Venedigs: Demonstrationen gegen Steuerflucht und Gigayachten begleiteten die Feierlichkeiten. Bezos, ohnehin Freund großer Raketen, wurde prompt symbolisch auf die nächste Marsmission geschickt – diesmal aber ohne Rückfahrschein.
Zum krönenden Abschluss tuckerte das frischvermählte Paar mit Gästen in eine umgebaute Werfthalle aus dem 14. Jahrhundert – ein Ort so exklusiv, dass man ihn nur erreichen kann, wenn die Brücken nicht gehoben sind. Romantik, Bezos-Style: komplett durchgeplant, aber schwer zugänglich.
Und was bleibt? Ein Brautkleid mit Knöpfen fürs Museum, eine neue Instagram-Bio („Lauren Sánchez Bezos“) und die Gewissheit: Wer wirklich „Prime“ lebt, heiratet wie ein Film – mit einem Hauch Science-Fiction und sehr viel Seidenchiffon.