Die anhaltende Trockenheit und hohe Temperaturen haben die Waldbrandgefahr in Franken deutlich erhöht. Um frühzeitig reagieren zu können, starten ab heute in Unter- und Mittelfranken gezielte Luftbeobachtungsflüge. Ab übermorgen folgen auch Einsätze in Oberfranken.
Dabei halten speziell geschulte Luftbeobachter von Feuerwehr und Forstbehörden Ausschau nach Rauchentwicklungen oder offenen Feuern. Entdecken sie einen Brandherd, können sie umgehend per Funk Einsatzkräfte koordinieren und zum betroffenen Gebiet lotsen – oft noch bevor das Feuer sich ausbreitet.
Die Behörden rufen die Bevölkerung zur besonderen Vorsicht im Wald und in der Nähe von Wiesen und Feldern auf. Schon ein achtlos weggeworfener Zigarettenstummel oder ein Funken aus dem Grill kann in der aktuellen Wetterlage gefährliche Brände auslösen.
Mit dem Beginn der Luftüberwachung setzen die Verantwortlichen auf schnelle Reaktion und Eindämmung – denn bei Temperaturen über 30 Grad kann ein kleiner Brand sich binnen Minuten zu einer ernsten Bedrohung für Natur, Tierwelt und umliegende Siedlungen entwickeln.