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Deutschlands Bevölkerung wächst weiter – Zuwachs vor allem durch Zuwanderung

analogicus (CC0), Pixabay

Deutschland zählt so viele Einwohner wie noch nie: Ende 2024 lebten rund 83,6 Millionen Menschen im Land – das sind etwa 120.000 mehr als im Jahr zuvor. Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit.

Das Wachstum ist dabei nicht auf Geburtenüberschüsse zurückzuführen – im Gegenteil: Es starben mehr Menschen, als geboren wurden. Der demografische Trend zeigt weiterhin ein natürliches Minus. Das Bevölkerungsplus geht daher ausschließlich auf Zuwanderung zurück. Deutschland bleibt also vor allem durch Migration ein wachsendes Land.

In den absoluten Zahlen legte insbesondere Bayern zu: Der Freistaat verzeichnete 73.000 neue Einwohner – mehr als jedes andere Bundesland. Andere Regionen hingegen kämpfen mit Rückgang: Besonders Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt haben Einwohner verloren, was erneut die demografischen Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland unterstreicht.

Der neue Höchststand bei der Bevölkerungszahl stellt Deutschland weiterhin vor große Herausforderungen – etwa in den Bereichen Wohnraum, Bildung, Integration und Fachkräftesicherung. Gleichzeitig ist er ein Zeichen für die Attraktivität des Landes für viele Menschen weltweit.

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