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Motorrad-Gottesdienst in Hamburg: Neues Format ohne Konvoi

ElbRose (CC0), Pixabay

Der traditionsreiche Motorrad-Gottesdienst (Mogo) in Hamburg hat in diesem Jahr erstmals in einem neuen Format stattgefunden. Beim 42. Mogo verzichteten die Veranstalter auf den sonst üblichen Konvoi von Tausenden Bikerinnen und Bikern durch die Hansestadt. Stattdessen standen Rockmusik und der gemeinsame Gottesdienst unter dem Motto „Prüft alles und behaltet das Gute“ im Mittelpunkt.

Hintergrund für die Neuausrichtung sind vor allem organisatorische und finanzielle Gründe. Laut Angaben der Nordkirche sei der Aufwand für die Durchführung des traditionellen Motorradkonvois in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. Insbesondere die Kosten für Sicherheitsmaßnahmen hätten das bisherige Konzept zunehmend belastet. Auch Umweltaspekte spielten bei der Entscheidung eine Rolle.

Trotz des fehlenden Korso zog die Veranstaltung wieder zahlreiche Besucherinnen und Besucher an, die gemeinsam feiern, beten und sich austauschen konnten. Der Mogo bleibt damit eine feste Größe im Veranstaltungskalender Hamburgs — wenn auch in veränderter Form.

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